Die Stars von morgen schon heute

Mock Draft 2014, #2

Die ersten vier Wochen der NFL-Saison sind in die Lande gegangen und es ist Zeit für einen neuen Mock Draft. Christian und ich haben uns mal wieder zusammengesetzt und haben die Prospects besprochen. Die Reihenfolge haben wir durch die „pythagorean win expectation“ festgelegt.

 

Runde 1

 

1. Jacksonville Jaguars: Teddy Bridgewater, QB, Louisville

Blaine Gabbert oder Chad Henne? Dann doch lieber Bridgewater.

 

2. New York Giants: Jadeveon Clowney, DE, South Carolina

Als Cowboys-Fan bekomme ich hier Bauchschmerzen. JPP und Clowney in einer Line? Verdammt!

 

3. Pittsburgh Steelers: Jake Matthews, OT, Texas A&M

Die Steelers können auf einigen Positionen frisches Blut gebrauchen, am meisten Kopfschmerzen bereitet uns aber die Offensive Line. Big Ben muss besser beschützt werden.

 

4. Tampa Bay Buccaneers: Tajh Boyd, QB, Clemson

Wenn die Bucs den vierten Pick haben, wird Mike Glennon enttäuscht haben. Boyd bringt alles mit, um ein erfolgreicher NFL-Quarterback zu werden.

 

5. St. Louis Rams: Ha Ha Clinton-Dix, S, Alabama

Die Rams könnten bei so einem schlechten Abschneiden auch über einen Quarterback nachdenken, aber wir gehen hier mit einem Safety, den die Rams auf jeden Fall gebrauchen können.

 

6. Philadelphia Eagles: Marqise Lee, WR, USC

Was wird aus Jeremy Maclin? Der Vertrag des momentan verletzten Receivers läuft am Saisonende aus. Dazu ist DeSean Jackson ein recht eindimensionaler Spieler. Lee könnte innerhalb kurzer Zeit zum Top-WR in Philly aufsteigen.

 

7. Oakland Raiders: Sammy Watkins, WR, Clemson

Will man mit Pryor in die Zukunft gehen, sollte man ihm bessere Waffen geben. Watkins ist einfach ein Playmaker.

 

8. St. Louis Rams (von Redskins): C.J. Mosley, LB, Alabama

Nach Clinton-Dix bekommen die Rams den nächsten defensiven Star aus Alabama. Zusammen mit James Laurinaitis kann er die Defense anführen und unter Umständen auch von ihm übernehmen.

 

9. New York Jets: Aaron Lynch, OLB, South Florida

Die Jets sind hier in einer doofen Situation. Mosley, Lee und Watkins hätten ihnen gut zu Gesicht gestanden. Sie könnten hier einen Tackle nehmen, um die Verjüngung der Offensive Line einzuläuten, doch wir gehen hier mit einem potentiellen Star-Pass-Rusher.

 

10. Arizona Cardinals: Taylor Lewan, OT, Michigan

Es könnte an der Zeit sein, nicht mehr auf Levi Brown zu setzen.

 

11. Atlanta Falcons: Louis Nix III, DT, Notre Dame

Mit Nix hätten die Falcons eine Präsenz in der Mitte der Defensive Line, die ihnen  momentan abgeht. Um ihn herum kann man eine gute Defense aufbauen.

 

12. Minnesota Vikings: Zach Mettenberger, QB, LSU

2011 hatten die Vikings den zwölften Pick und reachten für Christian Ponder. Hier haben die Vikings wieder den zwölften Pick und wir geben ihnen Ponders Nachfolger. Mettenberger hat zu Beginn der Saison eine Leistungsexplosion gezeigt und dürfte alle Draft Boards nach oben schießen.

 

13. San Francisco 49ers: Bradley Roby, CB, Ohio State

Eine Mischung aus „best player available“ und „können sie auch irgendwo gebrauchen“. Carlos Rogers wird eben nicht jünger.

 

14. Houston Texans: Cyrus Kouandjio, OT, Alabama

Die Offensive Line, die in den letzten Jahren zu den besten der NFL galt, sieht dieses Jahr nicht so gut aus. Da könnte etwas frisches Blut bestimmt gut tun.

 

15. Cleveland Browns: Justin Gilbert, CB, Oklahoma State

Die meisten Positionen in der Defense der Browns sind gut bis sehr gut besetzt. Bei den Cornerbacks ist aber hinter Joe Haden ein gehöriger Abfall. Gilbert könnte der Mann gegenüber vom Star-Cornerback werden.

 

16. Buffalo Bills: Colt Lyerla, TE, Oregon

Die Bills haben sich große Mühe gegeben, ihre Offense schneller und dynamischer zu machen. Und dann spielen sie mit Scott Chandler auf Tight End? Lyerla würde perfekt passen.

 

17. Cincinnati Bengals: Kenny Ladler, S, Vanderbilt

Ladler (mein „Man Crush“) sollte ein vernünftiges Upgrade auf der Safety-Position der Bengals sein.

 

18. Green Bay Packers: Kyle Van Noy, OLB, BYU

Bei DerDraft beschließen wir, das Nick-Perry-Experiment zu beenden und ersetzen ihn durch Kyle Van Noy, der gegenüber von Clay Matthews für mehr Druck sorgen kann.

 

19. San Diego Chargers: David Yankey, OG, Stanford

Christian hat auch mitbekommen, dass bei seinen Chargers am Sonntag eine Offensive Line bestehend aus Backups auf dem Feld stand (und Rivers wurde trotzdem nur einmal gesackt…). Mit Yankey hätten sie zu Fluker den zweiten jungen Baustein für ihre neue Line.

 

20. Miami Dolphins: James Hurst, OT, North Carolina

Tyson Clabo auf der einen Seite hat nur einen Vertrag über ein Jahr unterschrieben und Jonathan Martin auf der anderen Seite spielt nicht gut – wie auch Clabo. Tannehill kann zwei neue Beschützer gebrauchen, hier können wir ihm aber nur einen geben.

 

21. Baltimore Ravens: Brandon Coleman, WR, Rutgers

Coleman ist ein Receiver, den Flacco einfach hoch anspielen kann und er fängt den Ball schon. Bei seinem starken, aber nicht immer genauen Wurfarm genau der richtige Mann.

 

22. Dallas Cowboys: Daniel McCullers, DT, Tennessee

Die Cowboys müssen in der kommenden Offseason ihre Defensive Line vermutlich stark umbauen. McCullers ist an dieser Stelle genau der richtige Mann dafür.

 

23. Chicago Bears: Will Sutton, DT, Arizona State

Die Zukunft von Henry Melton steht in den Sternen. Sutton wäre vom Typ her ein sehr guter Ersatz für den verletzten Franchise Player.

 

24. Tennessee Titans: Jeremiah Attaochu, DE, Georgia Tech

Derrick Morgan ist mittlerweile in der NFL angekommen. Auf der anderen Seite gibt es momentan aber ein Potpourri der Enttäuschung. Attaochu weiß schon, wo der Quarterback steht.

 

25. Detroit Lions: Preston Brown, LB, Louisville

Die Lions haben solide Linebacker, die in der bisherigen Saison nicht so stark gespielt haben. Brown hat dagegen das Potential, zu einem großen Spieler zu werden.

 

26. Carolina Panthers: Cody Hoffman, WR, BYU

Steve Smith wird nicht jünger.

 

27. New England Patriots: Eric Ebron, TE, North Carolina

Aaron Hernandez muss ersetzt werden und Ebron hat bisher eine starke Saison hingelegt.

 

28. Cleveland Browns (von Colts): Stephen Morris, QB, Miami (FL)

An 15 war uns der Reach noch zu groß, an 28 ist es immer noch ein Reach, aber nicht mehr einer, bei dem uns die Zehennägel aufrollen. Morris würde mit seinem Arm in das cleveländische Anforderungsprofil passen, auch wenn er noch an seiner Konstanz arbeiten muss.

 

29. New Orleans Saints: Demarcus Lawrence, OLB, Boise State

Junior Gallette scheint eine positive Erscheinung in der Saints-Defense zu sein (neben Cameron Jordan, der sich zum Superstar entwickelt hat), doch auf der anderen Outside-Linebacker-Position gibt es noch keine ideale Besetzung.

 

30. Denver Broncos: Morgan Breslin, DE, USC

Shaun Phillips ist nur eine Übergangslösung, Breslin kann die Lösung sein.

 

31. Kansas City Chiefs: Zack Martin, OT, Notre Dame

Davon ausgehend, dass Brandon Albert das Team verlassen wird, könnte Martin zusammen mit Eric Fisher ein junges, talentiertes Tackle-Duo bilden.

 

32. Seattle Seahawks: Timmy Jernigan, DT, Florida State

Eine dominante Präsenz in der Mitte der Defensive Line, wie die Seahawks sie momentan nicht haben.

 

Runde 2

 

33. Jacksonville Jaguars: James Wilder Jr., RB, Florida State

Es ist kaum vorstellbar, dass Maurice Jones-Drew nächstes Jahr noch in Jacksonville sein wird. Die Defense hat zwar auch riesige Löcher, aber mit einem neuen Quarterback, sollte man auch für ein gutes Run Game sorgen.

 

34. New York Giants: Anthony Steen, OG, Alabama

Die Offensive Line der Giants ist überaltert und ein Justin Pugh (der in Zukunft vielleicht besser spielt) alleine reicht nicht, um die Einheit wieder gut zu machen.

 

35. Pittsburgh Steelers: Jason Verrett, CB, TCU

Das nächste Puzzleteil für die Zukunft der Steelers. Verrett kann über die Jahre ein starker Cover-Corner werden.

 

36. Tampa Bay Buccaneers: Austin Seferian-Jenkins, TE, Washington

Mit dem neuen Quarterback, sollten die Bucs auch ihre Tight-End-Position deutlich aufbessern.

 

37. St. Louis Rams: Jon Halapio, OG, Florida

Nach der Defense ist nun die Offense dran. Halapio kann helfen, die Offensive Line zu stabilisieren und damit auch das Laufspiel wiederzubeleben.

 

38. Philadelphia Eagles: Ty Zimmerman, S, Kansas State

So ziemlich jeder Defense-Spieler kann den Eagles weiterhelfen und unsere Wahl fiel hier auf Zimmerman.

 

39. Oakland Raiders: Max Bullough, LB, Michigan State

Jede Defense braucht einen Anführer (was oft ein Linebacker ist) und Bullough kann das für die Raiders werden.

 

40. Washington Redskins: Dominique Easley, DE, Florida

Easley besitzt überragendes physisches Potential, muss dieses nur noch umsetzen.

 

41. New York Jets: Dri Archer, RB, Kent State

Wer sich Tim Tebow holt, hat auch nichts gegen einen „Gimmick Player“ wie Archer, den wir bisher noch nicht unterbringen konnten. Er könnte der Offense neues Leben einhauchen.

 

42. Arizona Cardinals: Lache Seastrunk, RB, Baylor

Die Cardinals haben keine klare (bzw. gute) Nummer eins auf Running Back. Seastrunk könnte das sein.

 

43. Atlanta Falcons: Shayne Skov, LB, Stanford

Nach dem dicken D-Liner geben wir den Falcons hier noch einen dicken Linebacker. Lauf-Defense gleich drei Level höher!

 

44. Minnesota Vikings: Ryan Shazier, LB, Ohio State

Der Chef der Buckeye-Defense sollte sich mittelfristig zum Chef der Vikings-Defense entwickeln.

 

45. San Francisco 49ers: Jordan Matthews, WR, Vanderbilt

Die Offense braucht mehr Playmaker.

 

46. Houston Texans: C.J. Johnson, OLB, Ole Miss

J.J. Watt ist ein Tier, aber von den Outside Linebackern kommt zu wenig Pass Rush. Johnson sollte da weiterhelfen können.

 

47. Cleveland Browns: Cyril Richardson, OG, Baylor

Die Browns haben einen der besten Offensive Tackles der Liga, einen sehr guten Center und einen zweiten, guten Tackle. Die Guards machen aber Probleme.

 

48. Buffalo Bills: Jemea Thomas, CB, Georgia Tech

Außer Stephon Gilmore nicht viel los. Thomas auf der anderen Seite sollte die Defense besser machen.

 

49. Cincinnati Bengals: Ifo Ekpre-Olomu, CB, Oregon

Terence Newman ist alt, Leon Hall verletzungsanfällig, Adam Jones besser im Slot zu gebrauchen und Dre Kirkpatrick ist nur noch zwei schlechte Spiele vom „Bust Label“ entfernt. Macht eine Verstärkung auf Corner recht sinnvoll.

 

50. Green Bay Packers: Bené Benwikere, CB, San Jose State

Man kann nie genug Cornerbacks haben und Benwikere ist auch kein Schlechter.

 

51. San Diego Chargers: Chris McCain, OLB, California

Man kann nie genug Pass Rusher haben. Ach ja, und McCain ist auch kein Schlechter.

 

52. Miami Dolphins: Aaron Colvin, CB, Oklahoma

In Brent Grimes haben die Dolphins einen guten Cornerback, der eigentlich besser im Slot aufgehoben ist. Colvin und dem noch nicht ganz fitten Jamar Taylor könnte die Zukunft gehören.

 

53. Baltimore Ravens: Antonio Richardson, OT, Tennessee

Was passiert mit Bryant McKinnie, der nicht jünger wird und offensichtlich gerne ausgelassen feiert (nach dem Boot, nun im Bus), was passiert mit Michael Oher, dessen Vertrag ausläuft? Richardson könnte einen der beiden ersetzen.

 

54. Dallas Cowboys: Jackson Jeffcoat, DE, Texas

Sein Vater spielte für die Cowboys, nun könnte der Sohn es ihm nachtun. Jeffcoat besitzt starke Anlagen, kann diese aber noch nicht so gut umsetzen. Mit einem Coach wie Rod Marinelli sollte das aber kein Problem sein.

 

55. Chicago Bears: Ryan Russell, DE, Purdue

Neben Julius Peppers haben die Bears keinen guten Pass Rusher und er ist auch nicht mehr der Jüngste.

 

56. Tennessee Titans: Branden Oliver, RB, Buffalo

Spielt Chris Johnson nächstes Jahr wirklich noch in Tennessee? Sein Schnitt von 3,3 Yards pro Lauf ist mit Abstand der schlechteste seiner Karriere. Und das hinter einer stark verbesserten Line. Nächste Saison würde sich die Cap Penalty bei Entlassung in Grenzen halten ($2 Mio. nach Angaben von spotrac). Oliver würde vermutlich auch besser in ein gewünschtes Power-Running Game von Mike Munchak passen.

 

57. Detroit Lions: Damian Swann, CB, Georgia

Chris Houston, Darius Slay und dazu Swann, der für Georgia auch oft im Slot spielt? Jeder Lions-Fan wäre ekstatisch von einem guten Cornerback-Trio zu sprechen.

 

58. Carolina Panthers: C.J. Barnett, S, Ohio State

Beim Sieg gegen die Giants kam der Pass Rush zu Eli Manning, bevor dieser seine Pässe werfen konnte. Wenn er es geschafft hätte, wäre das Spiel anders ausgegangen. Eigentlich jeder Defensive Back würde in Carolina direkt zum Starter aufsteigen und so auch Barnett.

 

59. New England Patriots: Denzel Perryman, LB, Miami (FL)

Ein Linebacker der auch mal covern könnte? Lange nicht gesehen in Foxborough.

 

60. Indianapolis Colts: Kasen Williams, WR, Washington

Eine weitere Waffe für Andrew Luck. Dazu kann Reggie Wayne auch nicht ewig weiterspielen. Macht Sinn.

 

61. New Orleans Saints: Roosevelt Nix, DE, Kent State

Cameron Jordan ist immer noch ein Star und Nix könnte auf der anderen Seite für Ärger sorgen.

 

62. Denver Broncos: Craig Loston, S, LSU

Neben Rahim Moore könnte Craig Loston starten. Ihenacho hat da noch nicht komplett überzeugt.

 

63. San Francisco 49ers (von Chiefs): Cassius Marsh, DE, UCLA

Einfach ein guter Spieler, der die Defense noch stärker machen sollte und in ein paar Jahren zum Starter aufsteigen dürfte.

 

64. Seattle Seahawks: Xavier Su’a-Filo, OG, UCLA

Zwei Bruins zum Abschluss unseres Zwei-Runden-Mocks. Su’a-Filo könnte die starke Offensive Line der Seahawks noch stärker machen.

 

Das war unser zweiter Mock Draft für den 2014er Draft. Die Spieler, die wir hier aufgeführt haben, sind alles Spieler, die wir schon angesehen haben. Wenn ihr also das Gefühl habt, dass wir jemanden vergessen haben, könnte es daran liegen, dass wir noch nicht die Möglichkeit hatten ihn uns anzusehen. Oder wir finden einfach, dass der Spieler komplett überschätzt wird – kann auch sein.

 

Auf jeden Fall freuen wir uns auf angeregte Diskussionen und konstruktive Kritik.

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