Die Stars von morgen schon heute

Rookie Watch 2013: Week 4

Nachdem ihr letzte Woche krankheitsbedingt auf die Rookie Watch verzichten musstet, geht es diese Woche weiter. Allerdings nicht wie gewohnt mit Beobachtungen zu den Spielen des letzten Wochenendes, sondern mit Beobachtungen aus der bisherigen Saison. Schließlich ist für die meisten Teams (Packers und Panthers ausgenommen) bereits ein Viertel der Saison vorbei.   Offensive Rookie of the Year (so far): DeAndre Hopkins, WR, Houston Texans Für gewöhnlich braucht ein Receiver, der neu in die Liga kommt, zwei Jahre, um sich an das neue Level zu gewöhnen. Im dritten Jahr kommt dann regelmäßig der Durchbruch. Nicht so Hopkins. Nach vier Spielen hat er bereits 20 Pässe für 270 Yards und einen Touchdown gefangen. Sein Route Running ist gut, seine Fanghände sind sicher und er hat sich schon das absolute Vertrauen von Quarterback Matt Schaub verdient. Gerade in den ersten Spielen wurde er am Ende, als es eng wurde, gesucht. Auch wenn sein Auftritt gegen die Seahawks enttäuschend war, hat er gegenüber allen anderen offensiven Rookies (Linemen ausgenommen, die gewinnen den Preis nie) weit die Nase vorn.   Defensive Rookie of the Year (so far): Star Lotulelei, DT, Carolina Panthers Lotulelei bietet eine Präsenz in der Mitte der Defensive Line, wie die Panthers sie (wenn überhaupt) lange nicht mehr hatten. Gegen den Lauf war er von Anfang an ein Tier und gegen die Giants kam auch endlich etwas Pass Rush. Wobei er einer dieser Spieler ist, die mit ihrem Spiel ihre Mitspieler besser machen. Er wird regelmäßig von zwei Spielern geblockt, wodurch seine Nebenleute nur im Eins-gegen-Eins bestehen müssen. Nach der Wertung von Pro Football Focus ist er der beste Defense-Spieler bisher bei den Panthers. In Carolina kann man froh sein, dass er bis zum vierzehnten Pick fiel und sie ihn dort nehmen konnten. Um ihn herum können sie eine starke Defense aufbauen.   Weitere Beobachtungen: In der ersten Runde des Drafts wurden neun Offensive Linemen gezogen. Bei zwei von ihnen (Kyle Long an 20 zu den Bears und Travis Frederick an 31 zu den Cowboys) wurde sofort lautstark „Reach!“ geschrien. Von diesen neun Spielern ist einer verletzt (Jonathan Cooper, Cardinals), fünf spielten bisher teilweise überraschend schwach und drei konnten zumindest halbwegs überzeugen. Die drei überzeugenden waren...

Rookie Watch 2013: Week 2

Ich bin wieder durch mit allen 16 Spielen des vergangenen Spieltages und natürlich sind mir wieder ein paar Rookies aufgefallen. „Rookie Watch“ geht in die zweite Woche.   Offensive Rookie of the Week: DeAndre Hopkins, Houston Texans Als es gegen die Tennessee Titans zum Ende hin knapp wurde, suchte QB Matt Schaub nur noch Hopkins. Er fing wichtige Pässe beim Drive, der zunächst zum Ausgleich führte, und machte in der Overtime gleich weiter. Am Ende fing er auch den Pass zum entscheidenden Touchdown, der das Spiel entschied. Am Ende stehen 7 Receptions für 117 Yards und einen Touchdown.   Defensive Rookie of the Week: Alec Ogletree, St. Louis Rams Die Rams haben zwar gegen die Falcons verloren, an Ogletree lag das aber nicht. Er war überall auf dem Feld. In Coverage konnte er einen Pass abwehren, dazu noch einen beim Pass Rush abblocken, er schaffte einen QB Hurry und sammelte insgesamt 8 Tackles, 7 davon solo.   Weitere Beobachtungen: Björn Werner war gegen die Dolphins besser als im ersten Spiel. Er hat unter anderem seinen ersten halben Sack gesammelt, wobei ich ihm eher 80 Prozent davon geben würde. Er muss immer noch an seinen Pass Rush Moves arbeiten, doch man sah schon eine kleine Weiterentwicklung. Die Cardinals haben einen guten Weg gefunden, Tyrann Mathieu erfolgreich einzusetzen. Das Geheimnis ist, ihn möglich wenig Man Coverage spielen zu lassen. Er wird häufig als Blitzer eingesetzt, konnte wie auch Ogletree einen Pass abblocken und den QB einmal unter Druck setzen. Und im Backfield spielt er viel Zone und wird in Position gebracht, Tackles zu machen. Star Lotulelei hat ein weiteres Mal gezeigt, wie gut er gegen den Lauf ist. Egal ob Fred Jackson oder C.J. Spiller, keiner konnte durch die Mitte große Raumgewinne erzielen. Jetzt müsste er nur noch zusehen, mehr Pass Rush zu generieren. Tavon Austin ist mit dem Ball in der Hand sehr gefährlich. Gegen die Falcons hatte er aber zwei Drops. Das sollte er in Zukunft verbessern. Anfangen darf er damit nach dem Cowboys-Spiel. Joplo Bartu, ein undrafted Free Agent der Falcons, hat sich den Posten als starting Strongside Linebacker erobert. Gegen die Rams war er mit einigen wichtigen Tackles am Sieg beteiligt. Ein...

Rookie Watch 2013: Week 1

Game Pass sei Dank, habe ich mir alle Spiele vom letzten Wochenende angeguckt und dabei natürlich einige Rookies im Einsatz gesehen. Ich muss dazu sagen, dass ich dabei nur ein paar Rookies genauer betrachtet hab und sonst eher mich auf das Gesamtbild konzentriert hab. Dennoch sind mir bestimmte Sachen aufgefallen. Fangen wir doch mit dem Positivsten an.   Offensive Rookie of the Week: Geno Smith Ich war an das Spiel der Jets rangegangen in dem Glauben, hinterher Smith ordentlich auseinandernehmen zu können. Doch dem war nicht so. Er hat seinen kräftigen Wurfarm gezeigt, in der Pocket wurde er unter Druck nicht nervös, beim Scramblen behielt er seine Augen immer schön „downfield“ und er hat es einfach vermieden, Fehler zu machen. Gegen die Buccaneers hatte er es nicht unbedingt schwer, weil sie es einfach nicht schafften, Pass Rush zu generieren. Bei einigen Plays hielt er den Ball deutlich zu lang und seine Genauigkeit ist nicht gerade Brees-like, doch es war ein guter Anfang für einen Rookie-QB, der in der zweiten Runde gezogen wurde. Ich sage jetzt nicht, dass er ein Franchise Quarterback sein wird, es war bloß ein guter Anfang. Er hat noch einen weiten Weg zu gehen.   Defensive Rookie of the Week: Sheldon Richardson Nach dem Draft hielt ich den Draft der Jets für den besten aller. Und zumindest im ersten Spiel scheine ich Recht zu behalten. Richardson war ein Zerstörer gegen den Lauf und zeigte auch seine starke Übersicht, als er bei Screen-Pässen regelmäßig den Running Back fand und zudeckte beziehungsweise direkt nach dem Catch zu Boden brachte. Für einen Rookie im ersten Spiel fand ich ihn überragend.   Weitere Beobachtungen: Dee Milliner, der erstgewählte Rookie der Jets, sah weniger gut aus. Er konnte keinen Pass abwehren und ließ unter anderem einen Touchdown zu. Es war ein holpriger Start, doch bei Rookie-Cornerbacks ist das eigentlich der Standard, egal wie hoch einer gedrafted wurde. E.J. Manuel wurde noch vor Smith im Draft als erster Quarterback ausgewählt. Doch fand ich ihn nicht so überzeugend wie Smith. Er brachte zwar 18 seiner 27 Pässe an, aber die meisten davon gingen nicht weiter als zehn Yards das Feld hinunter. Den Coaches in Buffalo dürfte klar sein,...

Christians All Rookie Team

Heute stelle ich mein NFL All Rookie Team auf. Die Mannschaft wird in leicht unterschiedlicher Form gegenüber Romans Mannschaft auflaufen. Trotz des differierenden Schemas, finden sich doch auch bei mir der ein oder andere Spieler der es auch in Romans Team geschafft hat. Quarterback: Ryan Nassib, New York Giants Um ganz ehrlich zu sein, es gibt keinen Rookie den ich bedenkenlos als Starter aufstellen würde. Niemanden. Die Bills Quarterbacks EJ Manuel und Jeff Tuel haben immerhin positive Ansätze gezeigt..Trotzdem steht hier der Name Ryann Nassib. Nassib ist der Spieler, von dem ich mir langfristig am meisten verspreche. Er hat die Eigenschaften eines Anführers und wird erstmal lernen können. Das sollte ein Bonus sein. Running Back: Gio Bernhard, Cincinnati Bengals Auch die Running Backs galten nicht als überragend 2013. Bernhard traue ich jedoch eine sehr gute Rolle zu. Mit BenJarvus Green-Ellis haben die Bengals zu dem einen Spieler, der ihm den ein oder anderen Lauf abnehmen kann.   Wide Receiver: DeAndre Hopkins, Houston Texans, Keenan Allen, San Diego Chargers und Tavon Austin, St. Louis Rams (im Slot) Mit diesem Receiver-Dreigestirn, könnte ich in meiner Offense enorm variieren. Hopkins sollte sich neben Andre Johnson auf Dauer zu einem Nummer eins Receiver entwickeln. Ihn will ich tief eins gegen eins schicken. Allen hat die besten Hände im Draft und kann über die Mitte eine Menge schaden anrichten. Dann ist da noch Austin. Er würde in meinem Team überall auf dem Platz auftauchen.   Offensive Tackles: Luke Joeckel, Jacksonville Jaguars und Eric Fisher, Kansas City Chiefs Booooring. Die beiden Spieler standen auf meinem Big Board auf eins und zwei. Somit stehen sie auch für mein Team auf dem Platz. Wobei Joeckel links und Fisher rechts spielen wollte. Ich halte Joeckel für etwas stärker.   Guards: Chance Warmack, Tennessee Titans und Larry Warford, Detroit Lions Warmack und Johnathan Cooper waren hier eigentlich vorgesehen. Nun hat sich Cooper ein Bein gebrochen und ist erstmal raus. Also wird Kyle Long mit seiner Monster Preseason aufgestellt? In diesem Fall nicht. Ich glaube das Warford langfristig der bessere Spieler ist und und traue ihm schon dieses Jahr eine gute Rolle zu.   Center: Barret Jones, St. Louis Rams Jones war der dominanteste Center...

Romans All-Rookie Team 2013

Kurz vor Beginn der Regular Season haben sich Christian und ich überlegt, dass wir doch mal All-Rookie Teams aufstellen könnten. Wir haben uns also die Frage gestellt, wie wir eine Starting Lineup, nur aus Rookies bestehend, aufstellen würden. Heute mache ich den Anfang, in den kommenden Tagen, stellt Christian sein Team vor.   Offense   Ich habe mich für eine Offense im 12-Personnel entschieden, also ein Running Back, zwei Tight Ends und zwei Receiver.   Quarterback: Geno Smith, Philadelphia Eagles Smith wurde zwar als zweiter Quarterback gezogen, allerdings ist mir das Bust-Risiko bei E.J. Manuel immer noch zu hoch. Was aber nicht bedeutet, dass ich von Smith vollends überzeugt bin. Er ist eben der einäugige König unter den Blinden.   Running Back: Montee Ball, Denver Broncos Ball war der kompletteste Running Back im Draft. Er kann durch die Mitte und über Außen laufen, besitzt eine gute Übersicht, hat sehr gute Fanghände und ist ein vernünftiger Blocker. Er ist der beste Every-Down Back unter den Rookies.   Wide Receivers: DeAndre Hopkins, Houston Texans und Tavon Austin, St.Louis Rams Hopkins ist unter allen Rookies der am besten ausgebildete. Er besitzt sichere Fanghände, beherrscht sein Route Running bereits recht gut und er spielt sehr physisch. Austin ist hingegen die ultimative Allzweckwaffe. Er kann WR oder RB spielen und ist einfach nur schnell. Unglaublich schwer zu fassen zu bekommen.   Tight Ends: Tyler Eifert, Cincinnati Bengals und Travis Kelce, Kansas City Chiefs Eifert ist ein starker Receiving Tight End, der auch noch halbwegs blocken kann. Mit seiner Größe, Schnelligkeit und Sprungkraft ist er ein Albtraum für jede Defense. Kelce hingegen ist in erster Linie ein sehr guter Blocker. Wenn er mal eine Route läuft, ist er auch ein sicherer Receiver, aber große Raumgewinne wird er nicht erzielen. Doch dem Laufspiel kann er sehr helfen und so den Gegenpart von Eifert geben.   Offensive Tackles: Luke Joeckel, Jacksonville Jaguars und Eric Fisher, Kansas City Chiefs Die ersten beiden Picks im Draft sind meine beiden Offensive Tackles. Dabei würde ich Fisher eher auf der rechten Seite sehen als Joeckel, der mehr ein Finesse-Blocker ist. Mit den Beiden wird wohl kaum ein Outside Pass Rusher zu Geno durchkommen.   Guards: Chance...

Preseason Week 4: Thursday’s Rookies to watch Part 2

Heute vollenden wir die Serie der Preseason Vorschau für jedes Team. Es stehen erneut drei Rookies pro Team im Fokus. Christian schreibt über die Chargers und Giants, Roman über die Browns und Bears. Chargers: Keenan Allen (Third Round): Für mich, auch ohne Bolts-Brille einer der Steals des Drafts. Knieprobleme ließen Allen bis in die dritte Runde fallen, bis San Diego zu schlug. Danario Alexander fällt lange aus. Allen wird sich daher wohl mit Vincent Brown und Robert Meachem um den Posten des zweiten Receivers streiten. Ich denke, dass er auch im Slot eine gute Option wäre. Tourek Williams (Sixth Round): Williams war ein so genannter Small School Prospect, da er seine College Meriten bei Florida International in der Sun Belt Conference verdiente. Er spielte dort als Defensive End und versucht sich aktuelle an der Umschulung zum Outside Linebacker. Williams kämpft ohne Frage um einen Roster Spot in dem Spiel, auch wenn die Charges auf der Position schon enormes Verletzungspech haben. Kwame Geathers (Undrafted): Ohne Zweifel der UDFA von dem ich am meisten erwartet habe. Geahters wurde dem in der Vorbereitung absolut gerecht. Er ist als Ersatz für Cam Thomas als Nose Tackle eingeplant. Geathers spielte zum Teil besser als John Jenkis, der letztes Jahr deutlich mehr Einsatzzeit bei den Georgia Bulldogs sah. Er könnte auf Dauer die Langzeitlösung in der Mitte der Defensive Line werden. Giants: Jonathan Hankins (Second Round): Hankins hat bisher einiges an Spielzeit gesehen. Es scheint als wenn sich der ehemalige Spieler von Ohio State einen Platz weit vorne in der Rotation der Defensive Line der erkämpfen könnte. Bei den Buckeyes wirkte er grade im letzten Jahr nicht immer spritzig und motiviert, in der Preseason hat er bisher überzeugt. Damontre Moore (Third Round): Moore war auch ein besonderer Fall im April. Moore war ein Kandidat für die Top 5 und zwar der ersten Runde. Er lief dann eine langsame 40-Yard Zeit und es gab immer mehr Berichte über eine schlechte Arbeitseinstellung und schwache Interviews bei der Scouting Combine. Auf dem Platz hat er gezeigt, dass er ein würdiger Vertreter von Justin Tuck oder JPP sein kann. Ryan Nassib (Fourth Round): Warum sich hier über einen Third String Quarterback auslassen? Nun wahrscheinlich...