Die Stars von morgen schon heute

Draft Preview 2017: Bills

Buffalo Bills, Bilanz 2016: 7-9, Head Coach: Sean McDermott (1. Jahr), OC: Rick Dennison (1. Jahr); DC: Leslie Frazier (1. Jahr) Free Agency 2017 (Stand 03.04.): Abgänge: CB Stephon Gilmore (Patriots), WR Robert Woods (Rams), WR Marquise Goodwin (49ers), WR Justin Hunter (Bears), QB EJ Manuel (Raiders), CB Nickell Roby (Cut), K Dan Carpenter (Cut) Neuzugänge: CB Micah Hyde (Packers), FB Patrick DiMarco (Falcons), RB Mike Tolbert (Panthers), S Jordan Poyer (Browns), K Steven Hauschka (Seahawks), CB Leonard Johnson (Panthers), WR Andre Holmes (Raiders) Draftpicks: 6 #10 (Runde 1), #44 (Runde 2), #75 (Runde 3), #156 (Runde 5), #171 (Runde 5c), #195 (Runde 6),   Draftstrategie: Am Ende blieb Tyrod Taylor doch in Buffalo und zumindest dieses Fass wurde dann doch noch geschlossen. Während Rex Ryan bei ESPN unterschrieb, kam mit Sean McDermott ein etwas ruhigerer Charakter nach New York. Der neue Offensive Coordinator Rick Dennison arbeitete sehr lange unter Gary Kubiak. Tatsächlich sollte weiterhin viel Wert auf das Laufspiel gelegt werden, auch wenn sich wohl der Fokus von Power Run, zu mehr Zone Running verschieben wird. Womit wir beim Problem währen, dass sich Offensive Line nennt. Beide Tackle Spots, sowie RG waren letztes Jahr schwach. Dazu kommt, dass die Line nicht gerade für Finesse Running gebaut ist. Abwarten, wie schnell sich die Offense alleine deshalb ändern lässt. Auch in Pass Protection gab es Schwierigkeiten. Die Bills verloren mit Woods und Goodwin ihre Receiver #2 und #3, dazu kommt, dass sich die eigentliche #1 Sammy Watkins mit vielen Verletzungen herumschlägt. Dort sollten in jedem Fall Picks investiert werden. Immerhin bei den Runnign Backs ist das Team gut aufgestellt. McDermott hatte offensichtlich genug von Chris DiMarco in Atlanta gesehen, um ihn in seine Offense einzubauen. In der Defense wissen wir vom neuen Head Coach, dass er auf eine Zonen lastige 4-3 setzt. Von daher tut der Verlust von Stephon Gilmore zwar weh, Cornerbacks sind in dem Scheme aber nicht so wichtig wie die Front Seven. Die 4-3 sollte etlichen Spielern entgegen kommen und eher helfen als schaden. Die erste Reihe der Line steht, an Tiefe fehlt es etwas. Ähnlich ist das Bild bei den Linebackern, wo die Franchise auf 2016er Rookie Reggie Ragland hofft. In...

Draft Preview 2017: Bengals

Cincinnati Bengals, Bilanz 2016: 6-9-1, Head Coach: Marvin Lewis (15. Jahr), OC: Ken Zampese (2. Jahr); DC: Paul Guenther (4. Jahr)   Free Agency 2017 (Stand 03.04.): Abgänge: OT Andrew Withworth (Rams), OG Kevin Zeitler (Browns), IDL Domaka Peko (Broncos), RB Rex Burkhead (Patriots), Edge Margus Hunt (Colts), ILB Rey Maualuga (Cut) Neuzugänge: OT Andre Smith (Vikings), CB Bene Benewikere (Panthers), ILB Kevin Minter (Cardinals) Draftpicks: 11 #9 (Runde 1), #41 (Runde 2), #73 (Runde 3) , #116 (Runde 4), #138 (Runde 4c), #153 (Runde 5), #176 (Runde 5c), #193 (Runde 6), #217 (Runde 6c), #227 (Runde 7), #251 (Runde 7c)   Draftstrategie: Es gibt nicht mehr so viele Konstanten im Football. Marvin Lewis und die nahezu alljährlichen Gerüchte um seine Demission bilden eine der wenigen Ausnahmen. Die Bengals verloren vor der Saison 2016 die Receiver Mo Sanu und Marvin Jones, die Offensive Line ließ nach und so wird aus einem der besten Teams der AFC, eine recht durschnittliche Mannschaft. Die Offseason verlief überraschend ruhig. Durch die 11 Draftpicks können sie während des Drafts aber sehr aggresiv agieren. Cincinnati hatte mit Guard Kevin Zeitler vor der Free Agency nur einen wichtigen Free Agent und der verließ das Team zu einem Divisionsrivalen. Auch Andrew Withworth wurde nicht gehalten. Die beiden hohen Draftpcks aus dem Jahr 2015 Cedric Ogbuehi und Jake Fisher konnten bisher nur wenig zeigen. Die Bengals Offensive Line bleibt vor dem Draft für mich ein dickes Fragezeichen. Immerhin ist die Guard Klasse gut und ich rechne dort fest mit mindestens einem Pick. Mit Cody Core, Jake Kumerow und Tyler Boyd gibt es bei den Receivern durchaus Spieler im Kader, die mir im College viel Spaß gemacht haben. Aber sie sind auch nicht genug um A.J. Green zu unterstützen. Ich habe aktuell nicht den Eindruck, dass der Need in Cincinnati auf der Position gesehen wird, aber er ist eigentlich nicht von der Hand zu weisen. In der Defense ist der Pass Rush nach wie vor ein Problem. An #9 Sollte in jedem Fall ein Edge Rusher für sie da sein. Auf den Spot von Domaka Peko könnte Andrew Billings rücken. Die Linebacker bleiben weiterhin ein Problem. Vontaze Burfict ist nach wie vor zu oft...

Draft Preview 2017: Panthers

Carolina Panthers, Bilanz 2016: 6-10, Head Coach: Ron Rivera (7. Jahr), OC: Mike Shula (5. Jahr); DC: Steve Wilks (1. Jahr)   Free Agency 2017 (Stand 03.04.): Abgänge: Edge Kony Ealy (Trade, Patriots), WR Ted Ginn (Saints), OT Mike Remmers (Vikings), ILB A.J. Klein (Saints), CB Leonard Johnson (Bills), DT Paul Soliali (Cut), FB Mike Tolbert (Cut, Bills) Neuzugänge: OT Matt Kalil (Vikings), Edge Julius Peppers (Bears), S Mike Adams (Colts), CB Captain Munnerly (Vikings) Draftpicks: 8 #8 (Runde 1), #40 (Runde 2), #64 (Runde 2), #98 (Runde 3), #115 (Runde 4), #152 (Runde 5), #192 (Runde 6), #233 (Runde 7)   Draftstrategie: Ryan Kalil scheint sehr gut Bezigungen zur Teamführung in Carolina zu haben. Anderweitig ist der Vertrag für seinen Bruder Matt nicht zu erklären. Dazu ließ man in Mike Remmers einen grundsoliden Right Tackle gehen, den man nur nicht auf links einsetzen sollte. Vielleicht haben die Vikings im Tackle Tausch am Ende den besseren Spieler bekommen. Ansonsten war die Offseason von wenig Aufregung geprägt. Lediglich der Trade von Kony Ealy zu den Patriots löste leichte Verwunderung aus. Ealys ruf lebte allerdings auch von einem starken Superbowl, den Durchbruch hat er in Carolina nie geschafft. Weiterhin bliebt abzuwarten, inwiefern die Schulterverletzung von Quarterback Cam Newton die Pläne des Teams beeinflusst und wann er fit wird. Verletzungen waren 2016 ohnehin ein Grund, warum das Team von 15-1 auf 6-10 abstürzte. In der Offense macht Cam Newton weiterhin sein Ding, auch wenn er nicht an seine MVP Saison anknüpfen konnte. Die Frage bleibt, wer sich als #2 Receiver ins Rampenlicht spielt. 2016 gingen knapp 50% aller Passversuche an zwei Spieler, Tight End Greg Olsen und Receiver Kelvin Benjamin. Mit Tedd Ginn ist dazu der Speedster der Offense weg, da muss im Draft an einer Stelle etwas passieren. Die Offensive Line, von uns gerne gescholten, ist zumindest innen mittlerweile wirlich gut. Trai Turner hat sich klammheimlich zu einem der besten Guards der Liga entwickelt. Die Tackles sind mit Michael Oher und eben Kalil ein Fragezeichen, zumal beide auch oft verletzt waren. Newton soll den Ball deutlich weniger laufen, Jonathan Stewart erzielte 2016 aber lediglich 3,8 Yards per Carry. Also Leonard Fournett oder Dalvin Cook an 8?...

Draft Preview 2017: Chargers

Los Angeles Chargers, Bilanz 2016: 5-11, Head Coach: Anthony Lynn (1. Jahr), OC: Ken Whisenhunt (2. Jahr); DC: Gus Bradley (1. Jahr)   Free Agency 2017 (Stand 03.04.): Abgänge: RB Danny Woodhead (Ravens), ILB Manti Te´o (Saints), OG D.J. Fluker (Cut, Giants), CB Brandon Flowers (Cut), OT King Dunlap (Cut) WR Stevie Johnson (Cut) Neuzugänge: OT Russell Okung (Broncos), RB Kenjon Barner (Eagles) Draftpicks: 7 #7 (Runde 1), #38 (Runde 2), #71 (Runde 3), #113 (Runde 4), #151 (Runde 5), #190 (Runde 6), #225 (Runde 7)   Draftstrategie: Die Chargers ziehen nach Los Angeles und mit den Auswirkungen wird die Franchise in dieser Offseason zu kämpfen haben. Wobei das natürlich in keinem Verhältniss zu den Menschen in San Diego steht, wo die Franchise für mich auch nach wie vor hingehört. So viel als persönlich Note, kommen wir zum Draft. Mit Anthony Lynn haben die Chargers einen neuen Head Coach. Eigentlich wollte man einen defensiv orientierten Cheftrainer verpflichten. Lynn muss aber in den Interviews dermaßen überzeugt haben, dass er den Job schnell bekam. Mit Gus Bradley kam ein neuer Defensive Coordinator, der aus der Seahawks Schule kommt. Er wird auf eine 4-3 umstellen, wobei das Scheme auch einige 3-4 Elemente beinhaltet. Wichtigster Free Agent war Pass Rusher Melvin Ingram der per Tag gehalten wurde. Ich bin sehr gespannt, wo er in der neuen Defense auftauchen wird. Safety Jahleed Addae bekam einen neuen Deal, Danny Woodhead und Manti Te´o zog es hingegen nach Baltimore bzw. New Orleans. Die Baustellen sind altbekannt. Die Offensive Line, vor allem Innen, war mit Ausnahme von Matt Slauson ein massives Problem. Durch den Cut von D.J. Fluker ist ein Platz in jedem Fall offen. Dazu würde es der Franchise gut tun, einen jungen Development Tackle zu draften. Bei den Wide Receivern gab es einige positive (Dontrell Inman, Tyrelle Williams) und einige negative (Stevie Johnson, Travis Benjamin) Entwicklungen. Fakt ist, eine klare #2 zu Keenan Allen fehlt, dazu kommt das Selbiger sehr oft verletzt ist. Dort könnte schon früh etwas passieren. Auf Tight End fängt Antonio Gates immer noch sein Pässe und Hunter Henry hatte ein wahrlich tolles Rookie Jahr. Running Back Melvin Gordon feierte in seiner zweiten Saison den Durchbruch. Die...

Draft Preview 2017: New York Jets

New York Jets, Bilanz 2016: 5-11, Head Coach: Todd Bowles (3. Jahr), OC: John Morton (1. Jahr); DC: Kacy Rodgers (3. Jahr)   Free Agency 2017 (Stand 31.03.): Abgänge: QB Ryan Fitzpatrick (Free Agent), TE Kellen Davis (Free Agent), QB Geno Smith (Giants), OT Ryan Clady (Cut), OT Brian Giacommini (Cut), C Nick Mangold (Cut), WR Brandon Marshall (Cut, Giants), CB Darelle Revis (Cut), K Nick Folk (Cut, Buccaneers) Neuzugänge: OT Kelvin Beachum (Jaguars), CB Morris Claiborne (Cowboys), QB Josh McCown (Browns), K Chandler Catanzaro (Cardinals), Draftpicks: 7 #6 (Runde 1), #39 (Runde 2), #70 (Runde 3), #107 (Runde 3c), #150 (Runde 5), #191 (Runde 6), #224 (Runde 7)   Draftstrategie: Todd Bowles geht in sein drittes Jahr und zumindest gefühlt ist schon ein wenig Druck da. Doch die Moves in der Free Agency deuten eher auf einen Rebuilt hin. Mangold, Revis, Clady, Marshall, Geno Smith, alle sind weg. Man kann immerhin sagen, dass Morris Clayborne ein Upgrade zum Darelle Revis des Jahres 2016 sein sollte, auch Kelvin Beachum, war eine vernümftige Verstärkung. Und dennoch ist es mir ein Rätsel wohin sich die Mannschaft, vor allem Offensiv hinbewegt. Chan Gailey ist weg und mit John Morton kam ein neuer Offensive Coordinator der in den letzten Jahren nur Receiver in San Francisco und New Orleans coachte. Wer Quarterback spielt ist völlig offen. Die Berichte über Christian Hackenberg waren jedenfalls horrend. Auch Bryce Petty hat bisher nichts gezeigt, was groß Hoffnung machen würde. Nicht auszuschließen, dass es am Ende tatsächlich Josh McCown ist, der in Woche 1 startet. Ein Quarterback an #6, insbesondere wenn alle anderen Teams vor ihnen passen, ist sicher möglich. Die Jets haben im Angriff so viele ungelöste Fragen. Immerhin tat sich mit Quincy Enunwa letztes Jahr ein Receiver aus dem Nichts auf, der Eric Decker unterstützen sollte. 2015er Second Rounder Devin Smith fing letzte Saison in Woche 15 seinen einzigen Pass des kompletten Jahres. Noch dünner sieht die Lage auf Tight End aus, wo mit Austin Seferian Jenkins ein weiterer ehemaliger Day 2 Pick (Buccaneers) versucht, seine Karrie in Gang zu halten. Die Offensive Line verliert mit Nick Mangold ihren Anführer und Fanliebling. Right Tackle und Center heißen hier die Baustellen. Immerhin...

Draft Preview 2017: Rams

Los Angeles Rams, Bilanz 2016: 4-12, Head Coach: Sean McVay (1. Jahr), OC: Matt LaFleur (1. Jahr); DC: Wade Phillips (1. Jahr) Free Agency 2017 (Stand 31.03.): Abgänge: C Tim Barnes (Cut), Edge William Hayes (Trade, Dolphins), WR Kenny Britt (Browns), S T.J. McDonald (Dolphins) Neuzugänge: OT Andrew Withworth (Bengals), WR Robert Woods (Bills), CB Kaywon Webster (Broncos), Edge Connor Barwin (Eagles) Draftpicks: 7 #37 (Runde 2) , #69 (Runde 3), #112 (Runde 4), #141 (Runde 4c), #149 (Runde 5), #189 (Runde 6), #223 (Runde 7)   Draftstrategie: Die Los Angeles Rams hätten nach ihrer Bilanz an Platz #5 gepickt, durch den Trade für Jared Goff haben sie am ersten Tag keinen Pick und mit 37 und 69 nur zwei in den Top 100. Für die Rams gilt es zwei Dinge in dieser Offseason zu bewältigen. 1. Hilfe für Jared Goff, der letztes Jahr mehr als einmal überfordert wirkte. 2. Die Umstellung auf die 3-4 von Wade Phillips meistern. Phillips kann getrost, neben dem neuen Head Coach Sean McVay, als wichtigster Neuzugang bezeichnet werden. Zu 1: Aus Cincinnati kam Andrew Withworth der zwar schon etliche Jahre in den Knochen hat, aber die horrende Offensive Line verbessern sollte. Greg Robinson sollte nun dauerhaft nach innen auf Guard rücken. Dazu kam mit Robert Woods ein gut bezahlter Possesion Receiver, der als ehemaliger USC Trojan echte Heimatgefühle entwickeln sollte. Dennoch besteht weiterhin großer Bedarf bei den Wide Receivern und der Interior Offensive Line. McVay hat in Washington gezeigt, dass er auf ein durchaus recht brachiales Laufspiel setzt und die Offense sich nicht zwingend auf den Pass stützt. Wie er Jared Goff entwickeln möchte, ist jedoch eine der spannenderen Fragen vor Saisonstart. Zu 2. Die Umstellung bringt einige Veränderungen mit sich. Die Einbindung von Aaron Donald, der als 3 Technique letztes Jahr einer der besten Defensivspieler war, wird interessant. Der Rest der Defense sollte damit weniger Probleme haben, auch wenn neben Connor Barwin ein weiterer Edge Rusher kommen dürfte. Im Defensive Backfield hielten sie Cornerback Trumaine Johnson via Franchise Tag. Durch den Abgang von T.J. McDonald ist jedoch insbesondere auf Safety noch Handlungsbedarf. Die Rams haben etliche Positionen in denen sie sich verbessern müssen. Die Offensive Line sowie...