Heute stelle ich mein NFL All Rookie Team auf. Die Mannschaft wird in leicht unterschiedlicher Form gegenüber Romans Mannschaft auflaufen. Trotz des differierenden Schemas, finden sich doch auch bei mir der ein oder andere Spieler der es auch in Romans Team geschafft hat. Quarterback: Ryan Nassib, New York Giants Um ganz ehrlich zu sein, es gibt keinen Rookie den ich bedenkenlos als Starter aufstellen würde. Niemanden. Die Bills Quarterbacks EJ Manuel und Jeff Tuel haben immerhin positive Ansätze gezeigt..Trotzdem steht hier der Name Ryann Nassib. Nassib ist der Spieler, von dem ich mir langfristig am meisten verspreche. Er hat die Eigenschaften eines Anführers und wird erstmal lernen können. Das sollte ein Bonus sein. Running Back: Gio Bernhard, Cincinnati Bengals Auch die Running Backs galten nicht als überragend 2013. Bernhard traue ich jedoch eine sehr gute Rolle zu. Mit BenJarvus Green-Ellis haben die Bengals zu dem einen Spieler, der ihm den ein oder anderen Lauf abnehmen kann. Wide Receiver: DeAndre Hopkins, Houston Texans, Keenan Allen, San Diego Chargers und Tavon Austin, St. Louis Rams (im Slot) Mit diesem Receiver-Dreigestirn, könnte ich in meiner Offense enorm variieren. Hopkins sollte sich neben Andre Johnson auf Dauer zu einem Nummer eins Receiver entwickeln. Ihn will ich tief eins gegen eins schicken. Allen hat die besten Hände im Draft und kann über die Mitte eine Menge schaden anrichten. Dann ist da noch Austin. Er würde in meinem Team überall auf dem Platz auftauchen. Offensive Tackles: Luke Joeckel, Jacksonville Jaguars und Eric Fisher, Kansas City Chiefs Booooring. Die beiden Spieler standen auf meinem Big Board auf eins und zwei. Somit stehen sie auch für mein Team auf dem Platz. Wobei Joeckel links und Fisher rechts spielen wollte. Ich halte Joeckel für etwas stärker. Guards: Chance Warmack, Tennessee Titans und Larry Warford, Detroit Lions Warmack und Johnathan Cooper waren hier eigentlich vorgesehen. Nun hat sich Cooper ein Bein gebrochen und ist erstmal raus. Also wird Kyle Long mit seiner Monster Preseason aufgestellt? In diesem Fall nicht. Ich glaube das Warford langfristig der bessere Spieler ist und und traue ihm schon dieses Jahr eine gute Rolle zu. Center: Barret Jones, St. Louis Rams Jones war der dominanteste Center...
New York Giants
Heute wird unsere Saisonvorschau (vorerst) enden. Für die Redskins, Bears und Jaguars hat sich leider niemand gefunden, beziehungsweise die Antworten sind bisher nicht bei uns angekommen. Doch die Giants können wir noch abhandeln. Die Fragen hat Andreas Kundrun beantwortet. 1. Wie ist deine persönliche Einschätzung zum Justin-Pugh-Pick und wie passt er in das Team? Antwort: Ich habe mir schon seit Längerem einen Offensive-Line-Spieler früh im Draft gewünscht, der schon viele Fähigkeiten mitbringt, um vom ersten Tag an um einen Stammplatz kämpfen zu können. Einige unserer O-Line-Spieler sind nicht mehr die Jüngsten und es wird Zeit, die O-Line durch jüngere und leistungsstärkere Spieler zu ersetzen. Also bestand dringend Bedarf an einem jungen O-Line-Spieler und die Giants sahen es dieses Jahr zum Glück auch so. Ob man Pugh nun in der ersten Runde an Position 19 nehmen musste, ist eine andere Frage, die die Experten unterschiedlich bewerten. Ich kann das persönlich nicht bewerten, da ich kein Draftexperte bin, aber der Draft Report der Giants von Pugh liest sich sehr hoffnungsvoll. Seine kurzen Arme (32 Zoll) sind für einen möglichen Tackle nicht optimal, aber die Giants haben in seinen College-Spielen keinen Nachteil darin gesehen. Er ist flink und beweglich und passt somit perfekt in das Zone Blocking Scheme der Giants. Er soll nicht nur gut in der Passverteidigung sein, sondern auch ein sehr guter Run Blocker, womit er gute Voraussetzungen für einen Right Tackle mitbringt. 2. Jahr für Jahr wählen die Giants früh im Draft Defensive Linemen. Dieses Jahr waren es Johnathan Hankins (zweite Runde) und Damontre Moore (dritte Runde). Wie passen die beiden Spieler in die Rotation? Antwort: Sowohl auf der Defensive-Tackle- als auch auf der Defensive-End-Position haben die Giants mit DT Joseph und DE Pierre-Paul zwei junge Leistungsträger in ihren Reihen, auf die man sich auf dem Platz verlassen kann. Der Rest sind ältere Spieler ab 30, die schon die eine oder andere Verletzung hinter sich haben. Zudem hat DT Joseph einen auslaufenden Vertrag und von den anderen jungen Talenten wie unserem deutschen DT Kuhn hat sich bisher noch keiner wirklich aufdrängen können. Also bestand hier dringend Bedarf um für weiteren Nachwuchs zu sorgen. Sowohl DT Hankins, als auch DE Moore, werden sicherlich...
Dallas Cowboys
Heute kommen endlich “meine” Dallas Cowboys in der Saisonvorschau dran. Natürlich habe ich dabei die von mir selbst gestellten Fragen nicht selbst beantwortet, dafür war Felix, alias Red7 zuständig. 1. Wie ist deine persönliche Einschätzung zum Travis-Frederick-Pick und wie passt er in das Team? Antwort: Die Cowboys haben Frederick für meinen (und auch nach ihrem) Geschmack etwas zu hoch einberufen, er wäre wohl Mitte der zweiten Runde auch noch verfügbar gewesen. Als Wisconsin-Produkt bringt er einige Merkmale mit, die ins Beuteschema der Cowboys passen. Er ist eher ein klassischer Man-to-Man-Blocker, hat seine Stärken im Run Blocking und gilt als Spieler mit guter Aufmerksamkeit, der mittelfristig in der Lage sein sollte, die Protection Calls an der Linie zu tätigen. Die Cowboys haben in den letzten Jahren ein eher vertikales, denn laterales Blockingschema gespielt, was sehr detailliert auf die Defensivformation eingeht. Gerade für letzteres benötigt man einen Interior-Linespieler, der Blitze und Stunts früh erkennt und ansagt. Zu seiner Variabilität (er hat C/G bei den Badgers gespielt) ist noch zu sagen, dass er zwar Erfahrung als Guard hat, aber gerade beim Pullen nicht genug Schnelligkeit hat um am Point of Attack des Spielzuges zu sein, dazu hat er vor dem Draft an Gewicht abgebaut, um sich auf die Centerposition zu konzentrieren. Die Cowboys haben ihn zwar in der Preseason als Guard getestet, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass er dem Team am besten auf der Centerposition weiterhelfen kann. 2. In Anthony Fasano und Martellus Bennett sind in den letzten Jahren bereits zwei Tight Ends, die in der zweiten Runde gedraftet wurden, gescheitert. Welche Hoffnung gibt es, dass Gavin Escobar erfolgreicher sein wird? Antwort: Hoffnung gibt es immer. Eine Reaktion der Cowboys auf das „Scheitern“ der beiden oben genannten Spieler, ist die Entlassung von Tight-End-Coach John Garrett gewesen. Das Zepter übernimmt Wes Phillips, Sohn des 2012 entlassenen Head Coaches Wade Phillips. Escobar ist ein Tight End, der am Anfang sehr speziell eingesetzt werden muss, um Einfluss auf das Spiel auszuüben. Sehr gute Hände kombiniert mit gut gelaufenen Routen und einem großen Körper, treffen auf durchschnittliche Geschwindigkeit. Das Fragezeichen bei ihm ist, ob er es schafft, genug Separation zu kreieren, um von Romo häufig genug ins...
Romans All-Rookie Team 2013
Kurz vor Beginn der Regular Season haben sich Christian und ich überlegt, dass wir doch mal All-Rookie Teams aufstellen könnten. Wir haben uns also die Frage gestellt, wie wir eine Starting Lineup, nur aus Rookies bestehend, aufstellen würden. Heute mache ich den Anfang, in den kommenden Tagen, stellt Christian sein Team vor. Offense Ich habe mich für eine Offense im 12-Personnel entschieden, also ein Running Back, zwei Tight Ends und zwei Receiver. Quarterback: Geno Smith, Philadelphia Eagles Smith wurde zwar als zweiter Quarterback gezogen, allerdings ist mir das Bust-Risiko bei E.J. Manuel immer noch zu hoch. Was aber nicht bedeutet, dass ich von Smith vollends überzeugt bin. Er ist eben der einäugige König unter den Blinden. Running Back: Montee Ball, Denver Broncos Ball war der kompletteste Running Back im Draft. Er kann durch die Mitte und über Außen laufen, besitzt eine gute Übersicht, hat sehr gute Fanghände und ist ein vernünftiger Blocker. Er ist der beste Every-Down Back unter den Rookies. Wide Receivers: DeAndre Hopkins, Houston Texans und Tavon Austin, St.Louis Rams Hopkins ist unter allen Rookies der am besten ausgebildete. Er besitzt sichere Fanghände, beherrscht sein Route Running bereits recht gut und er spielt sehr physisch. Austin ist hingegen die ultimative Allzweckwaffe. Er kann WR oder RB spielen und ist einfach nur schnell. Unglaublich schwer zu fassen zu bekommen. Tight Ends: Tyler Eifert, Cincinnati Bengals und Travis Kelce, Kansas City Chiefs Eifert ist ein starker Receiving Tight End, der auch noch halbwegs blocken kann. Mit seiner Größe, Schnelligkeit und Sprungkraft ist er ein Albtraum für jede Defense. Kelce hingegen ist in erster Linie ein sehr guter Blocker. Wenn er mal eine Route läuft, ist er auch ein sicherer Receiver, aber große Raumgewinne wird er nicht erzielen. Doch dem Laufspiel kann er sehr helfen und so den Gegenpart von Eifert geben. Offensive Tackles: Luke Joeckel, Jacksonville Jaguars und Eric Fisher, Kansas City Chiefs Die ersten beiden Picks im Draft sind meine beiden Offensive Tackles. Dabei würde ich Fisher eher auf der rechten Seite sehen als Joeckel, der mehr ein Finesse-Blocker ist. Mit den Beiden wird wohl kaum ein Outside Pass Rusher zu Geno durchkommen. Guards: Chance...
Fame or Fail? College Football Prognosen 2013
Vor dem Start der College Saison haue ich selbstverständlich noch meine Tipps zur Saison und den BCS Bowl spielen raus. Der Januar wird kommen. Spätestens dann werde ich mir auf die Schulter klopfen können oder mit leichter Scham auf meine Prognosen zurück schauen. Die Sieger der jeweiligen Conference: All American Conference : Louisville ACC: Clemson over Miami BIG Ten: Ohio State over Michigan BIG12: Oklahoma State PAC12: Oregon over UCLA SEC: Alabama over Georgia Conference USA: East Carolina over Louisiana Tech MAC: Toledo over Kent State Mountain West: Boise State over Fresno State Sun Belt: Louisiana-Lafayette Nun zu den Spielen der Bowl Championship Series (BCS) die in dieser Spielzeit das letzte Mal ausgetragen werden, denn 2014 wird es das erste Mal ein Playoff der ersten vier Mannschaften geben. BCS Championship: Alabama over Ohio State Rose Bowl: Oregon over Michigan Fiesta Bowl: Boise State over Oklahoma Sugar Bowl: Texas A&M over Louisville Orange Bowl: Notre Dame over Clemson Heisman Winner: Teddy Bridgewater, Quarterback, Louisville Seit ihr anderer Meinung? Dann rein mit dieser in die...
Preseason Week 4: Thursday’s Rookies to watch Part 2
Heute vollenden wir die Serie der Preseason Vorschau für jedes Team. Es stehen erneut drei Rookies pro Team im Fokus. Christian schreibt über die Chargers und Giants, Roman über die Browns und Bears. Chargers: Keenan Allen (Third Round): Für mich, auch ohne Bolts-Brille einer der Steals des Drafts. Knieprobleme ließen Allen bis in die dritte Runde fallen, bis San Diego zu schlug. Danario Alexander fällt lange aus. Allen wird sich daher wohl mit Vincent Brown und Robert Meachem um den Posten des zweiten Receivers streiten. Ich denke, dass er auch im Slot eine gute Option wäre. Tourek Williams (Sixth Round): Williams war ein so genannter Small School Prospect, da er seine College Meriten bei Florida International in der Sun Belt Conference verdiente. Er spielte dort als Defensive End und versucht sich aktuelle an der Umschulung zum Outside Linebacker. Williams kämpft ohne Frage um einen Roster Spot in dem Spiel, auch wenn die Charges auf der Position schon enormes Verletzungspech haben. Kwame Geathers (Undrafted): Ohne Zweifel der UDFA von dem ich am meisten erwartet habe. Geahters wurde dem in der Vorbereitung absolut gerecht. Er ist als Ersatz für Cam Thomas als Nose Tackle eingeplant. Geathers spielte zum Teil besser als John Jenkis, der letztes Jahr deutlich mehr Einsatzzeit bei den Georgia Bulldogs sah. Er könnte auf Dauer die Langzeitlösung in der Mitte der Defensive Line werden. Giants: Jonathan Hankins (Second Round): Hankins hat bisher einiges an Spielzeit gesehen. Es scheint als wenn sich der ehemalige Spieler von Ohio State einen Platz weit vorne in der Rotation der Defensive Line der erkämpfen könnte. Bei den Buckeyes wirkte er grade im letzten Jahr nicht immer spritzig und motiviert, in der Preseason hat er bisher überzeugt. Damontre Moore (Third Round): Moore war auch ein besonderer Fall im April. Moore war ein Kandidat für die Top 5 und zwar der ersten Runde. Er lief dann eine langsame 40-Yard Zeit und es gab immer mehr Berichte über eine schlechte Arbeitseinstellung und schwache Interviews bei der Scouting Combine. Auf dem Platz hat er gezeigt, dass er ein würdiger Vertreter von Justin Tuck oder JPP sein kann. Ryan Nassib (Fourth Round): Warum sich hier über einen Third String Quarterback auslassen? Nun wahrscheinlich...
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