Die Stars von morgen schon heute

Draft Preview 2016, Packers

Green Bay Packers, Bilanz 2015: 10-6 Head Coach: Mike McCarthy (11. Jahr), OC: Edgar Bennett (2. Jahr) DC: Dom Capers (8. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Casey Hayward, CB, Chargers; James Jones, WR, Free Agent; John Kuhn, FB, Free Agent; B.J. Raji, IDL, Rücktritt; Mike Neal, Edge, Free Agent; Nate Palmer, LB, Titans Neuzugänge: Jared Cook, TE, Rams; Lerentee McCray, Edge, Broncos Draftpicks: 9 #27 (Runde 1), #57 (Runde 2), #88 (Runde 3), , #125 (Runde 4), #131 (Runde 4 compensatory), #137 (Runde 4 compensatory), #163 (Runde 5), #200 (Runde 6), #248 (Runde 7)   Draftstrategie: Die Packers bleiben ihrer Strategie treu und bringen nur im Notfall neue Spieler via Free Agency ins Team. Cook und McCray sind tatsächlich die einzigen beiden Signings in der Off Season. Der einzige schwerwiegende Abgang ist der von Slot Cornerback Casey Hayward nach San Diego. Die Packers drafteten letztes Jahr mit Randall und Rowe zwei Defensive Backs sehr frühzeitig. Sollte ihnen jedoch ein Cornerback an #27 in den Schoß fallen, ist ein solcher Pick auf jeden Fall drin. Jake Ryan, einer unserer Lieblinge im 15er Draft, machte seine Sache recht ordentlich und dennoch fehlt ein weiterer ILB für die 3-4. Die Edge Rusher Clay Matthews und Julius Peppers zeigen immer noch sehr oft, warum sie über einen derart langen Zeitraum Starter in der NFL waren und noch heute sind. Dennoch muss dort dringend verjüngt werden. In der Defensive Line ist der Platz von B.J. Raji noch vakant. Auch eine weietre 5 Tech sollte im reichhaltigen Sortiment des 2016er Drafts geholt werden. Die Offense steht an und für sich. Eddie Lacey scheint seine Gewichtsprobleme überwunden zu haben. Auf Wide Receiver fehlte die Konstanz, das Talent ist bei den Herren Cobb, Nelson, Abbrederis, Adams und Motgomery jedoch in jedem Fall vorhanden. In der Offensive Line ist maximal Tiefe notwendig. Tight End ist sicher keine Stärke der Packers, aber auch keine Stärke der heutigen Draftklasse. Neun Picks, davon sechs in den Top 150 sind jedenfalls enormes Kapital. Green Bay hat eine Menge Spielraum, wenn sie traden wollen.   Alle bisher erschienenen Previews findet ihr in diesem...

Draft Preview 2016, Seahawks

Seattle Seahawks, Bilanz 2015: 10-6 Head Coach: Pete Carroll (7. Jahr), OC: Darrell Bevell (6. Jahr) DC: Kris Richard (2. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Bruce Irvin, Edge, Raiders; Russell Okung, OT, Broncos; Brandon Mebane, IDL, Chargers; Fred Jackson, RB, Free Agent; Alvin Bailey, OG, Browns Neuzugänge: Sealver Siliga, IDL, Patriots; Bradley Sowell, OT, Cardinals; J’Marcus Webb, oT, Raiders; Chris Clemons, Edge, Jaguars; Brandon Browner, CB, Saints Draftpicks: 9 #26 (Runde 1), #56 (Runde 2), #90 (Runde 3), #97 (Runde 3 compensatory), #124 (Runde 4), #171 (Runde 5 compensatory), #215 (Runde 6, compensatory), #225 (Runde 7), #227 (Runde 7)   Draftstrategie: Auf den ersten Blick hat Seattle in der Free Agency ein wenig Substanz verloren. Irvin, Okung und Mebane spielten durchaus wichtige Rollen im Team von Pete Carroll. Die Neuzugänge lesen sich eher weniger namhaft, doch es hat ja in Seattle schon Tradition, aus eher abgeschrieben Spielern eine Einheit zu Formen. Vor allem auf die Rückkehr von Brandon Browner darf man gespannt sein. Die Offensive Line ist nach wie vor eine Baustelle. Der Verlust von Okung nach Denver hilft da nicht gerade. Sowohl auf Guard, als auch auf Tackle, könnte und sollte früh etwas passieren. Kandidaten in Runde eins sind Taylor Decker, Jason Spriggs oder Cody Whitehair. Thomas Rawls spielte eine tolle Rookie Saison, hinter ihm gibt es bei den Running Backs jedoch wenig Tiefe. Auf Wide Receiver ist man soweit aufgestellt, gut genug um maximal am dritten Tag zuzugreifen. In der Defense könnte eine neue 1 Technique kommen, auch bei den Ends sollte eine Verjüngung eingeleitet werden. Hier wäre Kevin Dodd eine Möglichkeit. Hinter der Defensive Line sind die Hawks weiterhin tief und stark. Ein weiterer Cornerback macht mit Sicherheit auch schon früh Sinn, die anderen Positionen sind dagegen besetzt. Seattle hat mit neun Draftpicks viele Optionen. Drei davon sind als compensatory Picks nicht als Trade Material einsetzbar. Cornerback und die Offensive Line sollten Priorität haben.   Alle bisher erschienenen Previews findet ihr in diesem...

Draft Preview 2016, Steelers

Pittsburgh Steelers, Bilanz 2015: 10-6 Head Coach: Mike Tomlin (10. Jahr), OC: Todd Haley (5. Jahr) DC: Keith Butler (2. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Kelvin Beachum, OT, Jaguars; Brandon Boykin, CB, Panthers; Will Allen, S, Free Agent; Heath Miller, TE, Rücktritt; Steve McLendon, IDL, Jets; Antwon Blake, CB, Titans Neuzugänge: Steven Johnson, LB, Titans; Ladarius Green, TE, Chargers; Ricardo Mathews, IDL, Chargers; Ryan Harris, OT, Broncos Draftpicks: 7 #25 (Runde 1), #58 (Runde 2), #89 (Runde 3), #123 (Runde 4), #220 (Runde 6, compensatory), #229 (Runde 7), #246 (Runde 7)   Draftstrategie: Die Steelers schoben sich gerade so in die Playoffs, nur um dann die Bengals zu schlagen. Auch gegen Denver boten sie ein gutes Spiel, auch wenn es am Ende nicht zu mehr reichte. Pittsburgh geht wieder mit einem gesunden Ben Roethlisberger in die Saison. Ein neuer Back Up ist nach den Leistungen von Landry Jones jedoch notwendig, es sei denn es kommt noch ein erfahrener Mann. Der Rest der Offense ist gut aufgestellt. Für Kelvin Beachum kam Ryan Harris von den Broncos. Abgesehen vom ein oder anderen Pick in die Tiefe steht die Offensive Line, das erste Mal seit Jahren. Ähnlich sieht es auf Running Back aus. Ladarius Green kam als Tight End aus San Diego, ein Blocking TE in Runde 6 oder 7 macht aber durchaus Sinn. Auch auf Wide Receiver sollte trotzt der Suspendierung von Martarvis Bryant genug Qualität vorhanden sein. Die Defense könnte einen weitere Edge Rusher vertragen, trotz des Picks von Bud Dupree letztes Jahr. Auf Inside Linebacker ist die Frage, wer langfristig den Platz von Lawrence Timmons einnehmen wird. Der größte Need ist jedoch die Secondary. Überraschend hat man dort in der Free Agency nichts gemacht. Carl Joseph, Eli Apple oder Kyle Fuller würden an #25 definitiv Sinn machen. Auch Su´a Cravens könnte ein Spieler sein, der nach Pittsburgh passt. Der Schwerpunkt der Steelers sollte in jedem Fall in der Defense liegen.   Alle bisher erschienenen Previews findet ihr in diesem...

Draft Preview 2016, Bengals

Cincinnati Bengals, Bilanz 2015: 12-4, Head Coach: Marvin Lewis (14. Jahr), OC: Ken Zampese (1. Jahr) DC: Paul Guenther (3. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Reggie Nelson, S, Raiders; Marvin Jones, WR, Lions; Leon Hall, CB, Free Agent; Wallace Gilberry, Edge, Lions; A.J. Hawk, LB, Cut; Mohamed Sanu, WR, Falcons; Andre Smith Jr., OT, Vikings Neuzugänge: Karlos Dansby, LB, Browns; Taylor Mays, S, Raiders; Brandon Lafell, WR, Patriots; Draftpicks: 8 #24 (Runde 1), #55 (Runde 2), #87 (Runde 3), #122 (Runde 4), #161 (Runde 5), #199 (Runde 6), , #245 (Runde 7)   Draftstrategie: 12 – 4 und dann das erste Spiel in den Playoffs direkt wieder verloren. Es war ein bitteres Saisonende nach einer tollen Regular Season in Cincinnati. Der Franchise wäre ein Playoff Sieg wahrlich zu gönnen und das ist mit einer solch kompletten Mannschaft auch nach wie vor möglich. Über den Frühling hat man etwas an Substanz verloren. Nelson, Sanu und Jones bekamen teure Verträge bei anderen Teams. Die Neuzugänge decken zwar die Needs ab, stehen aber auch nicht gerade für Qualität. Andy Dalton hat mich im letzten Jahr widerlegt und einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. A. J. McCarron hat seine Sache als Back Up auch mehr als ordentlich ausgeführt. Auf Receiver klafft hinter A.J. Green eine große Lücke. Sollten die Bengals dort in der ersten Runde attackieren, müssen sie um sicher zu gehen vor Texans und Vikings. Wenn der Value für einen Receiver nicht mehr da ist, könnte auch Center Ryan Kelly gezogen werden. Russel Bodine konnte sein starkes Rookie Jahr nicht ganz bestätigen. Das war es aber auch an Needs in der Offense, zumal Cedric Ogbuehi und Jake Fisher 2015 kaum gespielt haben und das Team schnell verstärken   In der Defense sieht es ähnlich aus. Bei den Ends kam 2014 Frank Clarke, auch Margus Hunt hat man noch nicht abgeschrieben, wobei er 2016 sicher unter Druck steht, liefern zu müssen. Hinter Peko und Atkins könnte ein weiterer entwicklungsfähiger Back Up kommen. Auf Linebacker ist die Frage wie die Franchise zu Vontaze Burfict steht. Er hat sich, sowohl auf dem Platz als auch mit seinen häufigen Strafen angreifbar gemacht. AJ Hawk wurde gecuttet und so...

Draft Preview 2016, Vikings

Minnesota Vikings, Bilanz 2015: 11-5, Head Coach: Mike Zimmer (3. Jahr), OC: Norv Turner (3. Jahr) DC: George Edwards (3. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Robert Blanton, S, Bills; Mike Wallace, WR, Ravens Neuzugänge: Michael Griffin, S, Titans; Alex Boone, OG, 49ers; Travis Lewis, LB, Lions; Andre Smith Jr., OT, Bengals Draftpicks: 8 #23 (Runde 1), #54 (Runde 2), #86 (Runde 3), #121 (Runde 4), #160 (Runde 5), #180 (Runde 6), #240 (Runde 7), #244 (Runde 7)   Draftstrategie: Es war eine äußerst langweilige Offseason in Minnesota. Alle Spieler die sie halten wollen, blieben. Mike Wallace fand nie eine positive Verbindung mit Teddy Bridgewater und zog weiter nach Baltimore. Mit Michael Griffin, Alex Boone und Andre Smith wurden immanente Needs bedient, auch wenn Smith ein schwaches Jahr in Cincinnati hinter sich hat. So bleibt als Sollbruchstelle vor allem Wide Receiver. Rookie Stefon Diggs war der einzige, zu dem Bridgewater Vertrauen entwickelte. Er war zum Ende der Saison immer mehr der Go to Guy beim Passspiel. Insofern liegt es nahe, eine neue #1 an #23 zu ziehen. Auch die Texans an #22 suchen einen neuen Wideout und so könnte ein Trade mit Washington Sinn machen. Die Offensive Line steht soweit, zumindest bei den Startern. Ein weiter Guard dürfte dennoch gezogen werden. Auch einen Running Back schließe ich nicht aus, gerade weil Adrian Peterson bei nahezu jedem dritten Versuch auf der Bank ist. Die Defense ist weiterhin das Prunkstück der Mannschaft. Zumal End Danielle Hunter im letzten Jahr sehr gute Ansätze zeigte. Cornerback und Linebacker könnten ein wenig Tiefe gebrauchen, aber im Prinzip ist Minnesota auch da gut aufgestellt. Die Vikings haben ein sehr starkes Team und können beim Draft sehr aggressiv agieren um die wenigen vorhanden Lücken optimal zu stopfen. Offensive Line, Wide Receiver und ein wenig Tiefe für die Defense sollte auf der To do Liste stehen.   Alle bisher erschienenen Previews findet ihr in diesem...

Draft Preview 2016, Texans

Houston Texans, Bilanz 2015: 9-7, Head Coach: Bill O’Brien (3. Jahr), OC: George Godsey (2. Jahr) DC: Romeo Crennel (3. Jahr)   Free Agency 2016 (Stand 26.04.): Abgänge: Ben Jones, C, Titans; Rahim Moore, S, Browns; Nate Washington, WR, Patriots; Brandon Brooks, OG, Eagles; Brian Hoyer, QB, Free Agent; Jared Crick, IDL Broncos, Arian Foster, RB, Cut Neuzugänge: Brock Osweiler, QB, Broncos; Jeff Allen, OG; Chiefs; Lamar Miller, RB, Dolphins; Tony Bergstrom, OG Raiders; Draftpicks: 7 #22 (Runde 1), #52 (Runde 2), #85 (Runde 3), #119 (Runde 4), #159 (Runde 5), #166 (Runde 5), #195 (Runde 6)   Draftstrategie: Die Texans haben ihren Quarterback. Es gelang der Franchise Brock Osweiler aus Denver loszueisen. Da war die wichtigste Voraussetzung, den ein Uptrade von 22 in die Top 10 wäre sehr teuer geworden. So scheint man nun auf Osweiler zu setzten, Tom Savage ist als Back Up da, ein Late Rund Pick für einen Quarterback würde ich aber auch nicht ausschließen. Was fehlt ist eine klare #2 auf Wide Receiver. DeAndre Hopkins legt seit Jahren tolle Stats auf und das mit gefühlt 20 unterschiedlichen Spielmachern. Die Offensive Line verlor zwei Starter und bekam mit Allen und Bergstrom jedoch auch guten Ersatz. Auf Tackle könnten die Texans etwas jünger werden, aber wohl eher ab Runde 4. Auf Tight End und Running Back wird nach dem Signing von Lamar Miller wohl nichts passieren. In der Defense hat Jaydeveon Clowney sein Potential endlich angedeutet, wenn er auf dem Platz stand. Wilfork, Watt und Dunn bilden eine gute Defensive Line, aber auch diese Unit muss auf Dauer verjüngt werden. Dahinter sieht es gut aus. McKinney spielte ein gutes Rookie Jahr und was Brian Cushing kann, wenn er gesund ist, wissen wir alle. Die Größte Baustelle im Roster bleibt Safety, speziell nach dem Abgang von Rahim Moore nach Cleveland. An #22 wird der Value wohl nicht da sein, auch wenn Carl Joseph hier definitiv vom Board gehen könnte.   Alle bisher erschienenen Previews findet ihr in diesem...