Die Stars von morgen schon heute

Erster Eindruck, Taylor Moton

Taylor Moton, Offensive Tackle, Western Michigan, Redshirt Senior, 6’5”, 328lbs, Rückennummer 72   Spielertyp nach dem ersten Eindruck: Right Tackle oder Guard Grade nach dem ersten Eindruck: 4,2 (Stand 01.12.16) Weiter geht die Wilde Fahrt durch die Senior Offensive Tackle, heute mit Taylor Moton. Moton ist Right Tackle der Western Michigan Broncos, die mit #84 Corey Davis, auch einen der besten Receiver im Land haben. Moton hat bei WMU enorm viel Erfahrung gesammelt und viele Positionen gespielt. Diese Flexibilität wird ihm sicher hinsichtlich seiner NFL Chancen helfen.   Was er gut macht: Kick Backs sind effektiv, wenn auch technisch noch nicht ausgereift Nimmt sehr gute Winkel im Run Game gute Positionierung in Pass Protection gutes Hand Placement Tiefe Basis in Pass Protection   Wo er noch Probleme hat: Gerne Overextended im Laufspiel Muss an Kraft zulegen Erster Impact bei den Blocks könnte explosiver sein, generiert selten einen Downfield Push Hält die Blocks im Laufspiel nicht lange genug Müsste besser finishen lässt die Hände des Gegners zu leicht in seinen Körper   Zwischenfazit: Taylor Moton wirkt wie ein Spieler, mit hoher Spielintelligenz, der in der NFL vermutlich primär als Back Up wirken wird. Jedoch hat er einige Eigenschaften, die ihm vielleicht den Weg zum Starter ebnen...

Erster Eindruck, Adam Bisnowaty

Adam Bisnowaty, Offensive Tackle, Pittsburgh, Redshirt Senior, 6’6” und 305lbs, Rückennummer 69   Spielertyp nach dem ersten Eindruck: Grinder, Man to Man, ggf. besser als Guard Grade nach dem ersten Eindruck: 4,6 als OT, 3,1 als OG (Stand 30.11.16)   Nach meinem ersten Eindruck von Alabama Offensive Tackle Cam Robinson, habe ich heute ersten Spiele von Adam Bisnowaty gesehen. Der Redshirt Senior von Pitt ist durchaus spielintelligent, jedoch scheint es ein wenig an der Athletik zu mangeln. Er wirkt wie ein Road Grader, der in Schemes von Washington, Tennessee und Los Angeles wohl am besten aufgehoben wäre.   Was er gut macht: Die Maße lesen sich sehr gut, mal sehen, wie es bei der Combine aussieht Hat er eine Hand am Gegner, kann er meist einen Block setzen Nimmt speziell im Laufspiel sehr gute Winkel Seine Blocks mit dem ersten Kontakt erzeugen oft Lücken im Laufspiel für seinen Running Back Aktive Hände, ausgestreckte Arme und prinzipiell ordentliches Setzen der Hände sind eine besten Qualitäten in Pass Protection ordentlicher Cut Blocker engagiert im Second Level kommt aus eine Pro Style Offense Sehr erfahren mit mehr als 20 Starts   Wo er noch Probleme hat: Füße sind zu langsam, wahrscheinlich zu langsam für einen Starting Left Tackle und ggf. auch als Tackle generell Technik der Kick Backs ist teilweise abenteuerlich Balance im Oberkörper ist ein Problem Schwacher Move Blocker, auch wenn er durchaus pullen kann Sein Handplacement ist wie oben beschrieben gut, alleine er müsste dieses länger halten Selbiges gilt für seine Blocks im Laufspiel kann noch an Kraft und Power zulegen. Hin und wider overextended in Pass Protection   Zwischenfazit: Bisnowaty wirkt wie ein klassischer Road Grader für Teams, die den Ball viel laufen wollen und oft aus Formationen mit zwei Running Backs spielen. Dafür wirkt er, vor allem als Guard wie gemacht. Ich sehe ihn weniger in Schemes die viel Beweglichkeit und gute Fußarbeit im Laufspiel erwarten....

Erster Eindruck: Cam Robinson

Cam Robinson, Offensive Tackle, Alabama, Junior, 6’6” und 310 lbs. Rückennummer #74   Spielertyp nach dem ersten Eindruck: Primär Zone Blocking, Grade nach dem ersten Eindruck: 3,8 (Stand 23.11.16)   Liebe Leser, es gibt unter Draftnerds, auch schon im November, heiße Debatten. Unter anderem die, welcher der Offensive Tackle mit den besten Aussichten im NFL Draft 2017 ist. Ein Kandidat ist Cam Robinson, Left Takle der aktuellen #1 im College Football, Alabama. Als Junior ist es keineswegs sicher, dass Robinson 2017 dabei ist. Eine Entscheidung kann sich bei ihm durch das gute Abschneiden der Tide bis nach dem Meisterschafts – Endspiel am 09.01.17 hinziehen. Robinson sollte sich ernsthaft überlegen noch ein Jahr an der Uni zu bleiben. Seine mitunter abenteuerliche Technik ist einer der Gründe, warum ich ihn derzeit nur Ende der Dritten Runde habe. Im Folgenden das, was mir anhand der ersten Spiele bei ihm aufgefallen ist.   Was er gut macht: Gute Winkel und Positionierung im Laufspiel Positionierung in Pass Protection Schnelligkeit der Füße ist prinzipiell in Ordnung Wenig Probleme mit dem gegnerischen Bull Rush Wenn er im Pass Rush steht, ist er meist nicht weg zu bewegen Sehr engagiert im 2nd Level wirkt wie ein guter Athlet   Wo er noch Probleme hat Wirkt auf mich deutlich unter 300 Pfund und fast schmächtig für die Position. Er könnte wohl noch mehr Masse zulegen Teilweise sehr unsaubere Kick Backs in Pass Protection Inkonstantes Hand Placement Power und Kraft fehlen besonders im Laufspiel Muss Blocks länger halten. Kein Impact Blocker Sehr gerne und sehr oft overextended, Balance ist nicht immer, aber regelmäßig ein Problem Probleme mit guten Counter Moves des Gegners. Zu langsame Füße gegen einen Pass Rusher mit starkem Speed Rush Oft zu aufrecht in Pass Protection Lässt die Hände des Gegners zu leicht in seinen eigenen Körper, der ihn damit aus der Balance bringen kann. Findet im 2nd Level zu selten einen Gegenspieler Wirkt ein wenig Soft. Keinesfalls Nasty   Zwischenfazit: Robinson wirkt für mich athletisch gut und hat sehr viele gute Anlagen. Auch sein Spielverständnis ist auf einem guten Level. Es fehlt jedoch noch viel Technik und Power. Ich bin auf seine Combine Werte sehr gespannt....

College Rankings #5, 2016

Liebe Leser, nach einem verrückten Samstag sind Christians College Rankings wieder zurück. Ich habe euch heuer das erste Mal dazu aufgefordert mir per Twitter eure Top 10 zu schicken. Immerhin acht Rankings sind in die User Poll mit eingeflossen. Ich würde euch ab jetzt jedes Mal bitten mir Sonntags bis 17:00 Uhr eure Top 10 College Football Rankings via Twitter schicken. Tatsächlich ist Alabama die unangefochtene Nummer 1. Es folgen Michigan und Ohio State. Überraschend für mich, trotz der Niederlage im direkten Duell seht ihr Louisville vor Clemson. Folgendes Punkteschema habe ich für die Auswertung vorgenommen: (Platz – Punkte): 1:15, 2:13, 3:11, 4:10, 5:8, 6:7, 7:5, 8:4, 9:3, 10:1 # Christian (Overall Bilanz, Conference B.) User Poll Top 10 1 Alabama Crimson Tide (10-0, 7-0) Alabama (120 Punkte) 2 Ohio State Buckeyes (9-1, 6-1) Ohio State (99) 3 Michigan Wolverines (9-1, 6-1) Michigan (83) 4 Clemson Tigers (9-1, 6-1) Louisville (74) 5 Louisville Cardinals (9-1, 7-1) Clemson (66) 6 Wisconsin Badgers (8-2, 5-2) Washington (50) 7 Washington Huskies (9-1, 6-1) Wisconsin (42) 8 Oklahoma Sooners (8-2, 7-0) Penn State (27) 9 Utah Utes (8-2, 5-2) Oklahoma (26) 10 LSU Tigers (6-3, 4-2) West Virginia (11) 11 Penn State (8-2, 6-1)   12 USC Trojans (7-3, 6-2)   13 Colorado Buffaloes (8-2, 6-1)   14 Washington State Cougars (8-2, 7-0)   15 Oklahoma State Cowboys (7-2, 5-1)   Rausgeflogen: Auburn, North Carolina     Major Bowls Ansetzung (Conference Bindung) Ort Fiesta Bowl (Halbfinale 1) #2 Ohio State vs. #3 Clemson Glendale, AZ Peach Bowl (Halbinale 2) #1 Alabama vs. #4 Louisville Atlanta, GA Orange Bowl Wisconsin (BIG TEN / SEC) vs. Florida State (ACC) Miami, FL Cotton Bowl Houston vs. USC Arlington, TX Rose Bowl Washington (PAC12) vs. Michigan (BIG10) Pasadena, CA Sugar Bowl Oklahoma (BIG12) vs. LSU (SEC) New Orleans,...

Wohin würde ich gehen?

Das Gedankenmodell ist relativ simpel: Wenn ich ein 5-Star Recruit wäre und mir mein College frei auswählen könnte, welches würde ich wählen? Noch viel interessanter wird es, wenn ich ein mittel bis niedrig gerankter 4-Star Recruit wäre. Diese Frage hat mich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder beschäftigt und ich habe für beide Szenarien meine Colleges ausgewählt (immer vorausgesetzt, dass die entsprechende Bildungseinrichtung mich auch haben wollte, aber im Zweifel komme ich halt als Walk-On), abhängig von der Position, die ich „spiele“.   Da ich natürlich ein schlauer Recruit bin, suche ich mir „mein“ College nicht (nur) danach aus, wo ich die meisten Siege feiern könnte oder wo das Wetter am schönsten ist, sondern mein oberstes Kriterium ist die Frage, inwieweit das College mir dabei helfen kann, hoch gedraftet zu werden und Erfolg in der NFL zu haben. Kommen wir nun zu meiner Auswahl natürlich mit Begründungen.   Quarterback 5-Star Recruit: Florida State Seminoles Die letzten drei Starting Quarterbacks der Seminoles (Christian Ponder, E.J. Manuel und Jameis Winston) waren First Round Picks. Zugegeben hatten Ponder und Manuel das nicht verdient, allerdings haben beide am College genug gezeigt, um definitiv gedraftet zu werden. Ihr aktueller Starter Deondre Francois zeigt ebenfalls bereits gute Ansätze. Diese Kontinuität zusammen mit einer immer wieder guten Offensive Line, guten Skill-Position-Spielern und einer Offense mit vielen Pro-Style-Elementen spricht für sich. 4-Star Recruit: Pittsburgh Panthers Der letzte richtig gute Quarterback der Panthers war Dan Marino – ist also schon ein bisschen her. Nach ihm wurden nur noch zwei QBs von Pittsburgh gedraftet: Alex Van Pelt (1993, Runde 8) und Tom Savage (2014, Runde 4). Diese Bilanz spricht nicht gerade für die Panthers. Andererseits hat man in Pittsburgh aus dem „Journeyman“ Savage einen draftbaren Spielmacher gemacht und selbst Chad Voytik sah zwischenzeitlich gut aus, auch wenn er für die NFL zu limitiert ist. Aktuell darf sich Nathan Peterman versuchen und auch wenn seine Accuracy gelinde gesagt wackelig ist, bringt er sehr gute Statistiken aufs Papier. Sollte „ich“ also als Quarterback mit gutem Talent dort aufschlagen, sollte mich gutes Coaching, eine gute Offensive Line und eine Pro-Style Offense erwarten mit einer Außenseiterchance, der größte Held seit Dan Marino (und Larry Fitzgerald und...

Erster Eindruck – DeShone Kizer

Liebe Leser, die College Saison ist in vollem Gange und mittlerweile vier Wochen alt. Zeit, sich von Spielern einen Eindruck zu schaffen, die ihren Namen möglicherweise schon im NFL Draft 2017 in Philadelphia hören werden. Einer dieser Namen ist der von DeShone Kizer, Quarterback von Notre Dame. Kizer ist Junior und dürfte auch 2017 noch an der Universität bleiben. Dennoch wird er sicher auch von einigen Menschen in seinem Umfeld (sofern er sich nicht noch schwerer verletzt), den Rat bekommen sich zum Draft anzumelden. Es folgen erste Eindrücke von seinen Auftritten gegen Texas, Nevada, Michigan State und Duke. Kaiser selber wird bei den Irish mit 6’4” ½ und 230 lbs gelistet. Ideale Maße für einen Quarterback. Bereits seit dem dritten Spiel 2015 ist er der Starter. Er duellierte sich in dieser Offseason mit Malik Zaire. Nach dem Spiel gegen Texas in Woche 1 ist er der klare Spielmacher der Irish. Was Kizer gut macht: Prinzipiell ist seine Präzision gut, wenn auch sein Ballplacement speziell auf kurzen Routen noch Potential hat. Kizer hat Mumm und keine Angst vor dem gegnerischen Pass Rush. Er war speziell gegen Michigan State und Duke teilweise stark unter Druck, schaffte es aber dennoch Pässe anzubringen. Er hat, auch unter Druck seine Augen ständig Downfield, vielleicht seine größte Stärke im Moment. Seine Bewegungen innerhalb der Pocket sind gut und effizient. Nur selten rennt er zu früh los. Kizer hat einen guten bis sehr guten Arm und wirft gerne tief. In jedem der bisherigen Spiele hatte mindestens einen wirklich speziellen Pass. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir: gegen Michigan State: 3. Viertel 07:20; 4. Viertel 14:04; 4. Viertel 13:45; gegen Duke: 1. Viertel 08:45; 2. Viertel 01:01 Was noch Probleme macht: Die Offense bei Notre Dame ist sehr spreadig und hat viele Zone Read Elemente, die in der NFL kaum gebraucht werden. Kizer hatte gegen Duke Probleme mit seiner Präzision und verpasste an dem Tag schlicht zu viele Würfe. Hin und wieder wrft er völlig außerhalb seiner Balance und das sind dann die Pässe die lange in der Luft hängen, oder völlig inakkurat sind. Es gab in mehreren Spielen Probleme währen der Ballübergabe an Running Backs, was zu vermeidbaren Fumbles führte. Kizer...