Die Stars von morgen schon heute

Draft Debate: NFL Draft 2013

Liebe Leser, heute werfen wir einen Blick zurück auf den NFL Draft 2013. Wir diskutieren die besten, schlechtesten und überraschendsten Picks und ihre Entwicklung. Den zweiten Teil lest ihr dann bald auf Derdraft.de. Gerne lesen wir eure Meinung zu den Fragen in den Kommentaren. 1) Der beste offensive Spieler des NFL Drafts 2013 ist….. weil…. Christian: Le´Veon Bell von den Pittsburgh Steelers. Bell war Pick #48 und man hat in den Playoffs gesehen, was den Steelers fehlt, wenn Bell nicht auf dem Platz steht. 2014 war sein vollständiger Durchbruch und er sollte über Jahre ein verlässlicher Spieler für Pittsburgh bleiben. Roman: Der beste offensive Spieler ist Le’Veon Bell, weil er der kompletteste Running Back ist, den es aktuell in der NFL gibt. Er ist nicht nur ein wahnsinnig talentierter Runner, sondern auch als Receiver brandgefährlich. Es gibt Menschen, die behaupten, er wäre der beste Offensivspieler der gesamten NFL, was ihn sicher zum besten Offensivspieler in dieser Draftklasse macht. 2) Der beste defensive Spieler des NFL Drafts 2013 ist …. weil … Christian: Sheldon Richardson, und das mit Abstand. Hat bereits in seiner Rookie Saison eingeschlagen und war kaum von irgendjemanden zu stoppen. Vergangenes Jahr dann genau da weiter gemacht, nun die ersten vier Spiele gesperrt. Abwarten ob er dem Ärger in Zukunft aus dem Weg geht. Roman: Der beste defensive Spieler ist Sheldon Richardson. Ich habe auch über Jamie Collins nachgedacht, mich am Ende aber doch für Richardson entschieden. Als End in einer 3-4 ist eher schwierig, gut auszusehen, aber Richardson schafft das oft. 67 Tackles und 8 Sacks sind für jemanden auf der Five Technique schwer zu erreichen, aber er hat das letztes Jahr geschafft. Er ist sowohl gegen den Lauf eine Macht, als auch ein gefährlicher Pass Rusher. 3) Der beste Pick im NFL Draft 2013 war… Christian: Terron Armstead, Left Tackle, New Orleans Saints. Wenn du deinen Future Left Tackle in der dritten Runde bekommst, hast du das große Los gezogen. Armstead hatte die Athletik, ist aber auch aufgrund der schwachen Gegner, die er als Small School Prospect bei Arkansas-Pine Bluff hatte, bis zu Pick #75 gefallen. Roman: Der beste Pick im Draft war der von Larry Warford zu den Lions...

NFL Draft Review 2015 – AFC West

Unser Rückblick auf den 2015 NFL Draft geht zu Ende mit der AFC West.   Denver Broncos Bester Pick: Ty Sambrailo, OL, Colorado State (Runde 2, Pick 59) Sambrailo war einer meiner „Geheimtipps“ in dieser Draftklasse. Er sollte noch Kraft zulegen, ich bin aber überzeugt, dass er ein richtig guter Guard werden kann. Nach der Verletzung von Ryan Clady könnte er als Left Tackle eingesetzt werden, was seinen Leistungen als Rookie durchaus schaden könnte. Insgesamt sollte er aber sehr gut in Gary Kubiaks Zone Blocking Scheme passen. Fragwürdigster Pick: Max Garcia, OL, Florida (Runde 4, Pick 133) Stichwort(e) Zone Blocking – Garcia passt da irgendwie so gar nicht rein. Langsame Füße, unbeweglich und über die Power kommend. Er hat bei Florida mehrere Positionen in der Offensive Line gespielt, vom Value war der Pick vermutlich in Ordnung, ob er aber ins System passt, wird sich noch zeigen müssen. Late Round Sleeper: Darius Kilgo, NT, Maryland (Runde 6, Pick 203) Kilgo ist ein kräftiger, Blocker beschäftigender Run Stuffer, wie man es sich bei einem Nose Tackle vorstellt. Für die meisten 3-4 Defenses ist er etwas leicht gebaut, Wade Phillips setzt traditionell auf dieser Position aber eher auf „Leichtgewichte“. Technisch hat er noch einiges zu lernen, auf lange Sicht sollte man ihn aber im Auge behalten.   Kansas City Chiefs Bester Pick: Marcus Peters, CB, Washington (Runde 1, Pick 18) Hätte er es sich nicht mit seinen Coaches bei den Huskies verscherzt, wäre Peters vermutlich ein Top 5 Pick gewesen. Peters kann ein überragender Cornerback in der NFL werden und ein Stützpfeiler der Chiefs-Defense. Andy Reid hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass er mit schwierigen Charakteren umgehen kann. Fragwürdigster Pick: Mitch Morse, C, Missouri (Runde 2, Pick 49) Morse hat bei den Tigers zuletzt Offensive Tackle gespielt, aber auch schon Erfahrung als Center gesammelt. Allerdings war er als Spieler nicht so überzeugend, dass man ihn als Zweitrundenpick sah. Er soll sehr intelligent sein und ein hohes Spielverständnis besitzen. Gerade als Center kann das ein sehr wichtiger Faktor werden. Momentan wundere ich mich aber ob der Einberufung in der zweiten Runde. Late Round Sleeper: Rakeem Nunez-Roches, DT, Southern Miss (Runde 6, Pick 217) Nunez-Roches hätte ich lieber...

NFL Draft Review 2015 – NFC West

Als letzte Himmelsrichtung erreicht unsere Draft Review den Westen, beginnend, wie immer, in der NFC.   Arizona Cardinals Bester Pick: D.J. Humphries, OT, Florida (Runde 1, Pick 24) Ob Humphries erst ein Jahr hinter Bobby Massie auf der Bank sitzt und lernt oder sich gleich durchsetzt und auf Right Tackle startet, mittelfristig sollte die Offensive Line mit ihm besser werden. Mit Jonathan Cooper, Jared Veldheer und Mike Iupati haben die Cardinals zuletzt viel in ihre O-Line investiert, vielleicht in der Hoffnung, die Offense der Cowboys kopieren zu können? Fragwürdigster Pick: Markus Golden, OLB, Missouri (Runde 2, 58) Aus meiner Sicht zu klein, um End in einer 4-3 zu spielen und zu unbeweglich für einen Outside Linebacker in der 3-4. Dazu ist er auch insgesamt nicht der überragende Athlet oder hatte tolle Statistiken. Vor dem dritten Tag hätte ich ihn nicht gezogen. Late Round Sleeper: Gerald Christian, TE, Louisville (Runde 7, Pick 256) Mr. Irrelevant könnte durchaus seine Chance in der NFL bekommen. Auf dem Papier sieht er eher wenig beeindruckend aus, bei Louisville war er aber immer da, wenn er gebraucht wurde. Gerade als Blocker könnte er in Power Packages das Feld sehen.   San Francisco 49ers Bester Pick: Mike Davis, RB, South Carolina (Runde 4, Pick 126) Davis schien sich letztes Jahr etwas zurückzuhalten, hat 2013 aber gezeigt, dass er ein produktiver Starter in der NFL sein kann. In San Francisco wird er zunächst den Backup hinter Carlos Hyde geben müssen, auf lange Sicht kann er sich aber mehr Carries verdienen. Fragwürdigster Pick: Jaquiski Tartt, S, Samford (Runde 2, Pick 46) Ein Safety, der nicht covern kann – das widerspricht irgendwie der Jobbeschreibung. Das ist zwar etwas übertrieben ausgedrückt, in der heutigen NFL ist der Box Safety aber etwas vom Aussterben bedroht. Tartts Pick in der zweiten Runde kam da meiner Meinung nach zu früh. Late Round Sleeper: Trenton Brown, OG, Florida (Runde 7, Pick 244) Brown ist groß und fett, vielleicht zu fett. Er besitzt viel Upside, könnte aber auch schnell aus der Liga raus sein, wenn er sein Gewicht nicht unter Kontrolle bekommt. Bei den vielen Verlusten in der Offensive Line der 49ers könnte sich für Brown allerdings eine Chance ergeben....

NFL Draft Review 2015 – AFC South

Weiter geht die Draft Review in der AFC South.   Houston Texans Bester Pick: Jaelen Strong, WR, Arizona State (Runde 3, Pick 70) Die Texans gaben ihren Dritt-, Fünft- und Siebtrundenpick sowie DeVier Posey an die Jets ab, um in der dritten Runde Strong zu ziehen. Ich sah ihn zwar nicht in der ersten Runde, wie andere Experten, aber immerhin in der zweiten. Warum auch immer er abgerutscht ist, die Texans wird es gefreut haben, die nun einen potentiellen Nachfolger für Andre Johnson gefunden haben. Fragwürdigster Pick: Benardrick McKinney, ILB, Mississippi State (Runde 2, Pick 43) Ich war nie so wirklich von McKinney überzeugt. Er ist zwar groß und ein guter Athlet, aber seine Instinkte sind suspekt und in Coverage ist er gar nicht zu gebrauchen. Ich hätte ihn Ende der dritten Runde gezogen, weil er Upside besitzt. Als er gepickt wurde war ich nur froh, dass er nicht mehr für die Cowboys zur Verfügung stand, bei denen er Berichten zufolge im Gespräch war. Late Round Sleeper: Christian Covington, DL, Rice (Runde 6, Pick 216) Im letzten Jahr verpasste er die letzten drei Saisonspiele mit einer Knieverletzung und technisch kann er auch noch das ein oder andere lernen. Er ist aber kräftig und (zumindest bis zu seiner Verletzung) quick. Er könnte ein wertvoller Spieler für die Texans werden.   Indianapolis Colts Bester Pick: Josh Robinson, RB, Mississippi State (Runde 6, Pick 205) Letztes Jahr hatten die Colts Branden Oliver in den OTAs, ihn anschließend aber entlassen. Bei den Chargers spielte er dann eine gute Saison, während die Colts Probleme hatten, irgendein Laufspiel aufzuziehen. Dieses Jahr schienen sie ihren Fehler korrigieren zu wollen, indem sie den Oliver-Klon Robinson zogen. Er ist unglaublich schwer zu Boden zu bringen und sollte eine realistische Chance haben, Frank Gores primärer Backup zu werden. Fragwürdigster Pick: D’Joun Smith, CB, Florida Atlantic (Runde 3, Pick 65) Ich war nicht so überzeugt von Smith wie Christian. Bei seiner Größe ist er vermutlich auf den Slot beschränkt, was er am College aber nie getan hat. Gegen weniger talentierte Konkurrenz hat man ihn fast ausschließlich Go Routes an der Seitenlinie covern sehen. Ob es zu mehr reicht, wage ich noch zu bezweifeln. Late Round...

NFL Draft Review 2015 – NFC South

Vier Divisionen wurden in der Draft Review bereits abgehandelt, vier stehen noch bevor – heute beginnend mit der NFC South.   Atlanta Falcons Bester Pick: Grady Jarrett, DT, Clemson (Runde 5, Pick 137) Grady Jarrett ist zwar undersized, aber ein so guter Footballspieler, dass einige Experten ihn sogar als Geheimtipp für die späte erste Runde sahen. Ich sah ihn zwar „nur“ in der frühen dritten Runde, hatte aber nicht damit gerechnet, dass er bis in die fünfte Runde fällt. Dort traden die Falcons schließlich hoch und beenden sein Abrutschen. Fragwürdigster Pick: Jalen Collins, CB, LSU (Runde 2, Pick 42) Collins ist groß und athletisch, aber (noch) kein guter Cornerback. In der vergangenen Saison (seiner ersten als Starter) wurde er zweimal von unerfahreneren Spielern verdrängt, weil die Coaches mit ihm nicht zufrieden  waren. Zu sehr hat er sich bisher auf seine Anlagen verlassen, zu wenig an seiner Technik gearbeitet. Das wird sich ändern müssen. Late Round Sleeper: Akeem King, S, San José State (Runde 7, Pick 249) Ein ehemaliger Receiver, der erst im letzten Jahr am College zum Starter aufstieg. Er misst 6‘3‘‘ und ist sehr athletisch, wenn er sich aber als Special Teamer etabliert, kann er über Jahre vielleicht mehr werden.   Carolina Panthers Bester Pick: Shaq Thompson, LB, Washington (Runde 1, Pick 25) Shaq Thompson ist vom Spielertyp sehr vergleichbar mit Panthers-Linebacker Thomas Davis, dessen Vertrag nächstes Jahr ausläuft. Thompson ist gut in Coverage und kann bei Running Downs auch als Safety eingesetzt werden. Vom Value war der Pick aus meiner Sicht in Ordnung und wenn ein Pick, den ich „in Ordnung“ finde, der beste der Panthers-Draftklasse ist, sagt das wohl einiges aus. Fragwürdigster Pick: Devin Funchess, WR/TE, Michigan (Runde 2, Pick 41) Die Panthers gaben ihren Zweit-, Dritt- und Sechstrundenpick ab, um nach oben zu traden – für Devin Funchess?! Zum einen hätte ich ihn vor der dritten Runde nicht gezogen, zum anderen hätte man auch Jaelen Strong ziehen können, wenn man schon einen großen Receiver haben wollte. Außerdem verstehe ich nicht, warum die Panthers weiterhin ihre Left-Tackle-Position weiterhin so stur ignorieren. Wenn man schon so viele Picks in einem Uptrade abgibt, warum dann nicht, um den absolut größten Need abzudecken? Late...

NFL Draft Review 2015 – AFC North

 Im Draftrückblick sind wir heute in der AFC North angekommen.   Baltimore Ravens Bester Pick: Carl Davis, DT, Iowa (Runde 3, Pick 90) Hätten die Ravens Davis an 90 nicht gezogen, die Cowboys hätten es an 91 getan und mir so einiges an Ärger erspart. Ich war nicht ganz so von Davis begeistert wie andere Draftexperten, nichtsdestotrotz war sein Value Ende der dritten Runde top. Regelmäßig lassen die Ravens D-Liner ziehen, wenn ihre Verträge auslaufen, Davis könnte sofort in der Rotation helfen. Fragwürdigster Pick: Tray Walker, CB, Texas Southern (Runde 4, Pick 136) Groß aber raw. Nicht superschnell, seine Technik als wackelig zu beschreiben, wäre noch optimistisch. Er deckt zwar einen Need der Ravens ab, wird aber noch Zeit brauchen, bevor er dem Team wird helfen können. Late Round Sleeper: Darren Waller, WR, Georgia Tech (Runde 6, Pick 204) Er misst 6‘6‘‘, 238 lbs und läuft die 40 Yards im 4,4er Bereich. Raw ohne Ende aber auch mit Upside ohne Ende. Ein ähnlicher Fall wie Walker, zwei Runden später aber ein deutlich besserer Pick.   Cincinnati Bengals Bester Pick: Paul Dawson, LB, TCU (Runde 3, Pick 99) Der beste Linebacker dieser Draftklasse auf dem Feld fiel bis in die dritte Runde, weil er bei der Combine nicht überzeugen konnte und seine ehemaligen Coaches ihm eine mangelnde Arbeitseinstellung vorwarfen. Auf dem Feld ist er aber über jeden Zweifel erhaben und sein Spielverständnis und seine Instinkte kann man ohne intensives Videostudium kaum bekommen. Fragwürdigster Pick: Jake Fisher, OT, Oregon (Runde 2, Pick 53) Es war nicht sonderlich fragwürdig, Eric Fisher in der zweiten Hälfte der zweiten Runde zu ziehen, vielmehr die Strategie, mit den ersten beiden Picks zwei Offensive Tackles zu ziehen. Ogbuehi und Fisher können im nächsten Jahr Andre Smith und Andrew Whitworth als Starter ablösen (wenn Whitworth dann nicht auf Guard wechselt), in diesem Jahr werden sie dem Team aber vermutlich nur im Falle einer Verletzung helfen. Mit den beiden Picks scheinen die Bengals mehr darum besorgt zu sein, den Status Quo aufrecht zu erhalten, statt sich verbessern. Late Round Sleeper: Mario Alford, WR, West Virginia (Runde 7, Pick 238) Alford ist etwas klein, dafür aber schnell und quick. Er könnte dem Team zunächst...