Um die AFC East abzuschließen, fehlt uns nur noch ein Team: Die New England Patriots. Patriots-Fan Jimmy, der sich gerne hinter dem Künstlernamen brady12 versteckt, hat unsere Fragen beantwortet. 1. Wie ist deine persönliche Einschätzung zum Jamie-Collins-Pick und wie passt er in das Team? Antwort: Ich habe nicht wirklich mit dem Pick gerechnet, bin aber trotzdem zufrieden damit! Die Linebacker der Patriots hatten vergangene Saison häufig Probleme, Tight Ends oder Halfbacks, die aus dem Backfield durchstarteten, zu decken. Hier kann Collins sofort helfen. Außerdem ist er kein schlechter Pass-Rusher (10 Sacks in der vergangen Saison) und passt gut in die flexible Pats-Defense. 2. Es gab ein munteres Wechselspiel bei den Receivern. Stallworth, Branch, Lloyd und Welker sind weg, Jenkins, Jones, Amendola und Hawkins sind da. Dazu wurden Aaron Dobson und Josh Boyce gedraftet. Wie viel wird von den Rookies im kommenden Jahr erwartet? Antwort: Von Dobson kann man einiges erwarten, ein Spielertyp wie er hat zuletzt gefehlt. Ich denke, er wird sich den Starting Job als Outside-WR sichern und mit Tom Brady als QB nochmal einen Sprung machen. Boyce wird eher in Sub-Packages zum Einsatz kommen. 3. Welcher Rookie wird vermutlich die meiste Spielzeit bekommen? Antwort: Aaron Dobson. 4. Von welchem undrafted Free Agent erwartest du am meisten? Antwort: Der beste Spieler ist wohl P Ryan Allen, aber Mesko war eigentlich sehr solide und zuverlässig in den letzten Jahren. Könnte eng werden zwischen den beiden. Es würde mich nicht wundern wenn die Pats mit einem neuen Punter in die Saison gehen. TE Zach Sudfeld und WR Kenbrell Thompkins haben bisher überzeugt und werden es wahrscheinlich auch in den Kader schaffen. Ich denke mal, WR T.J. Moe hätte ebenfalls gute Chancen gehabt, hat sich aber leider verletzt. 5. Welcher Draft Pick deines Teams hat dich am meisten begeistert? Antwort: Ich antworte mit einem Video. 😉 6. Welcher Rookie aus 2012, der bisher etwas unter dem Radar geflogen ist (höchstens zwei Starts), könnte 2013 den Durchbruch schaffen? Antwort: DE Jake Bequette, der vorige Saison enttäuscht hat, könnte heuer mehr Spielzeit als Situational Pass-Rusher bekommen. Einer seiner Konkurrenten ist DE Justin Francis, der in den letzten Spielen der vergangenen Saison schon...
Preseason Week 2: Saturday’s Rookies to watch
Viele, viele interessante Spiele wird es in der kommenden Nacht geben. Insgesamt sechs Stück. Eines davon habe ich vor einer Woche schon als den Our-Quarterbacks-Suck-Bowl bezeichnet. Und genau dieses Spiel wollen wir uns heute genauer anschauen: Jaguars gegen Jets. Christian betrachtet die Jets, Roman die Jaguars. Und ab dafür… New York Jets: Sheldon Richardson (First Round): Während es für den anderen Rookie in der ersten Runde, Dee Milliner, so aussieht, als wenn er den Starter-Job auf der anderen Seite von Antonio Cromartie sicher hat, muss Richardson noch etwas kämpfen. Dazu wird es interessant sein, wie er die nominelle Umstellung auf Defensive End schafft. Im College spielte er in einer 4-3. Viele Experten waren überrascht, dass die Jets sich für ihn und gegen Star Lotulelei und Sharrif Floyd entschieden. Mit diesem Spiel könnte er seine Position als Starter festigen. Oday Aboushi (Fifth Round) und die Rookies der Offensive Line: Aboushi ist im Moment noch als Tackle gelistet, es bleibt aber abzuwarten, ob es dabei bleibt. Er ist Teil von gleich drei Offensive-Line-Spielern, die die New Yorker drafteten. Vielleicht kann er sich als Starter auf Right Tackle schieben, im Moment sieht es noch nach einer Rolle als Back Up aus. Von Brian Winters (Third Round) wurde da schon mehr erwartet. Doch nach einem eher mauen Camp und einer Verletzung hat er es im Moment sehr schwer. Der Dritte im Bunde ist William Campbell (Sixth Round). Dieser könnte vom langsamen Start von Brian Winters profitieren und sich seinerseits im Depth Chart nach oben Arbeiten. Zach Rogers (Undrafted): Mal wieder eine Preview und mal wieder ein Rookie Wide Receiver im Blickpunkt, der seine College Karriere bei den Tennessee Vols absolvierte. Rogers gefiel in Knoxville durch sichere Hände, saubere Routen und enorme Spielintelligenz. Im ersten Spiel fing er zwei Pässe, davon ein Touchdown. Ich traue ihm zu, als Slot Receiver den Kader zu machen und sich in einer Danny-Amendola-Rolle wieder zu finden. Je schneller er das NFL System lernt, desto mehr wird er spielen. Im Duell mit den Jaguars sollte er Dank guter Leistungen einige Snaps sehen. Jacksonville Jaguars: Luke Joeckel (First Round): Im Gegensatz zu Eric Fisher, der bei den Chiefs ein...
Miami Dolphins
Heute kommen wir zu dem Team, das nach Meinung von Ryan Tannehill in der AFC South spielen müsste, aber dennoch der AFC East angehört: Die Miami Dolphins. Unsere Fragen hat Christoph Biermann beantwortet. 1. Wie ist deine persönliche Einschätzung zum Dion-Jordan-Pick und wie passt er in das Team? Antwort: Ich mag den Pick, da ich Jordan als besten Defense-Spieler in dieser Draft Class gesehen habe. Er hat alle körperlichen Voraussetzungen, um mal ein überragender Pass Rusher zu werden. Man sollte die Erwartungen in der Rookie-Saison aber nicht zu hoch ansetzen, da er zum einen gerade erst von einer Schulterverletzung genesen ist und zum anderen ein völlig neues System und eine neue Rolle lernen muss. In Oregon hat er 3-4 Outside Linebacker gespielt und wurde sehr vielseitig eingesetzt (z.B. auch sehr viel Coverage). Miami spielt eine Hybrid Defense (sowohl 4-3, als auch 3-4 oder 4-2-5), da wird er sich zunächst daran gewöhnen müssen als 4-3 Defensive End zu spielen. Falls diese Umstellung gelingt, hätte man natürlich mit Dion Jordan und Cameron Wake ein Pass-Rusher-Duo das seinesgleichen sucht. 2. In Sean Smith und Vontae Davis haben die Dolphins in den letzten beiden Jahren zwei Starter auf der Cornerback-Position verloren. Mit Brent Grimes haben sie einen Ersatz mit langer Verletzungshistorie geholt. Wie schnell werden Jamar Taylor (zweite Runde) oder Will Davis (dritte Runde) bereit sein, zu starten? Antwort: Falls Brent Grimes seine schwere Verletzung (Achillessehnenriss) gut überwinden kann und ansatzweise wieder so spielen kann wie in Atlanta, ist er definitiv ein Starter. Die Dolphins spielen unter Defensive Coordinator Kevin Coyle überwiegend Zone Coverage, da passt Grimes sehr gut rein. Außerdem kommt Richard Marshall von einer Verletzung zurück, ich sehe ihn als guten Nickel CB aber nicht unbedingt als Starter. Ähnlich sieht es bei Dimitri Patterson aus. Er ist zwar bei den Coaches sehr beliebt aber wurde zuvor auch schon von mehreren Teams entlassen. Von den anderen Cornerbacks auf dem Roster (Carroll, Stanford, Pressley) halte ich nicht viel. Das heißt einer der beiden angesprochenen Rookies sollte möglichst früh in der Lage sein auf Starting-Cornerback-Niveau zu spielen. Hier würde ich eher auf Jamar Taylor setzen, der am Ende der zweiten Runde in meinen Augen ein super Pick...
New York Jets
Unsere Saisonvorschau bleibt in der AFC East, wo wir uns heute die New York Jets genauer anschauen wollen. Die Fragen hat Martin Hans beantwortet. 1. Wie ist deine persönliche Einschätzung zum Dee-Milliner-Pick und wie passt er in das Team? Antwort: Milliner ist nach dem Revis-Abgang natürlich ganz offensichtlich ein Puzzelteil, das gut passt. Von der Value Perspektive her gab es andere Spieler, die mehr mit dem Attribut “sexy” glänzen konnten, daher die Entrüstung vieler Jets Fans im ersten Moment. Der Versuch diese Spieler was Upside, Bust Potential etc. angeht untereinander zu ordnen ist jedoch mühsam. Revis und Milliner nun miteinander zu vergleichen liegt zwar nahe, halte ich jedoch für falsch. Die Jets hatten den neunten Overall Pick und Milliner war da durchaus die richtige Wahl, unabhängig von allem was zuvor geschehen ist. 2. Mit Geno Smith hat man sich den Medienzirkus quasi direkt in die Stadt eingeladen. Wie siehst du das Duell mit Mark Sanchez, oder könnte Greg McElroy am Ende als Starter auflaufen? Antwort: Der Medienzirkus ist in New York unaufhaltsam. Den kann man durch keinen Pick der Welt abwenden. In Runde zwei war Geno durchaus ein Steal und damit die richtige Entscheidung. Ich denke, kurzfristig hat Sanchez die Nase vorn, langfristig wird man aber auf Geno setzen. Es ist durchaus eine Möglichkeit in der Bye Week den Starter zu wechseln. McElroy wird da kein Wörtchen mitreden. Nicht zuletzt, weil es auch die Gerüchte gab, er sei eine der Quellen gewesen, die die New Yorker Medien immer wieder als “Unnamed Player” mit internen Details versorgte. Allerdings sah wohl auch der neue OC Marty Mornhinweg von Anfang an kein Starter Potential in ihm, wenn man den Medien trauen darf. 3. Welcher Rookie wird vermutlich die meiste Spielzeit bekommen? Antwort: Dee Milliner. Kyle Wilson hat zwar Rex’ Aussagen zufolge seine bislang beste Offseason, dennoch eignet er sich besser als Nickelback. Damit dürften Cromartie und Milliner sich die beiden Stammplätze teilen. Sheldon Richardson wird zwar auch einen prominenten Teil der Defense übernehmen, wegen seiner enormen Quickness und eher mittelmäßigen Masse könnte der jedoch bei First Downs, wo es vor allem gegen den Lauf geht, auf der Bank bleiben. 4. Von welchem undrafted...
Preseason Week 2: Friday’s Rookies to watch
In der kommenden Nacht gibt es vier weitere Preseason-Spiele, die man sich natürlich alle (zumindest in der Wiederholung) anschauen sollte. Oder auch nicht, ist mir eigentlich auch egal wie ihr eure Freizeit verbringt. Aber immer schön bei DerDraft vorbeischauen. Jedenfalls haben wir uns wieder ein Spiel herausgepickt – Raiders gegen Saints – aus dem wir euch einige Rookies beider Teams vorstellen wollen. Christian hat dabei die Raiders übernommen, Roman die Saints. Oakland Raiders: D.J. Hayden (First Round): Die Geschichte der #25 ist einmalig, wenn auch auf dramatische Weise. Hayden absolvierte seine Collge Zeit auf der Univserity of Houston. 2011 war er mitverantwortlich für die ungeschlagene Saison der Mannschaft. Auch 2012 war er ein wichtiger Spieler und fing in neun Spielen vier Interceptions. Dann kollidierte er im Training mit einem Mitspieler. Das Knie wurde in seinen Bauch gedrückt und Hayden überlebte nur mit viel Glück. Mike Mayock war es dann als einer der Ersten, der über seinen Pro Day berichtete. Die Raiders zogen den Cornerback in der ersten Runde und er macht weiter Fortschritte und sollte im Laufe es Jahres eine wichtige Rolle übernehmen können. Gegen die Saints wird er nach einer Folgeoperation wohl noch nicht auflaufen, aber ab der nächsten Woche soll er erstmals zum Einsatz kommen. Tyler Wilson (Fourth Round): Wiederholt sich Geschichte für Matt Flynn in Oakland? Als Starter verpflichten, von einem Wilson geschlagen? Fakt ist, dass einige Tyler Wilson als kommenden Quarterback der Raiders sehen. Dieser hatte ein überragendes 2011 und schloss mit 24 Touchdowns bei sechs Interceptions ab. Doch 2012 machte er, wie das gesamte Team der Arkansas Razorbacks einen Schritt nach hinten. Wilson hat die Fähigkeiten ein Starter zu werden, um bei den Raiders zu spielen, muss er aber nach einem schwachen Camp neben Matt Flynn auch noch an Terrelle Pryor und dem undrafted Free Agent Matt McGloin vorbei. Nick Kasa (Sixth Round): Nick Kasa hatte es schwer aufzufallen. Logisch, konnten seine Colorado Buffaloes doch gerade mal ein Spiel gewinnen. Er hat jedoch genug gezeigt, um in Runde sechs von Oakland gezogen zu werden. Kasa sollte primär als Receiving Tight End eingesetzt werden. Er hat gute Hände und kann sich auch vom Gegenspieler lösen. Seine...
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