Die Stars von morgen schon heute

2015 Draft Vorschau: Georgia Bulldogs

Nach einer kleinen Pause folgt hier die nächste Draft Vorschau auf ein Team der SEC. Ein Hinweis, die Artikel werden aktualisiert, sobald wir uns neue Spieler angesehen haben. Wir machen heute weiter mit den:   Georgia Bulldogs   Spieler im Draft 2014 (Position, Spieler, gezogen an Position # von Team X): TE Arthur Lynch (#155 Dolphins), QB Aaron Murray (#163 Chiefs)   Vor der Saison 2014: Mit Murray und Lynch verliert die Offense zwei wichtige Spielacher. Murray war seit 2010 der Starter in Athens. Neu sortieren wird sich auh die Defense. Mit Jeremy Pruitt gibt es einen neuen Defensive Coordinator der lange bei Alabama arbeitete und im letzten Jahr die Defense der Florida State Seminoles betreute. Pruitt spielte in seiner aktiven zeit als Defensive Back.   Topspieler für 2015 (Rückennummer, Position, Name, Klasse): #6 Running Back Todd Gurley, JR Gurley ist einer der besten, wenn nicht der beste Running Back der SEC. Er ist ein Allrounder der sowohl gute Cuts zeigt, als auch mit dem Kopf nach unten durch die Mitte laufen kann. Gurley könnte in der ersten Runde 2015 gezogen werden.   #47 Defensive End Ray Drew, SR Drew hatte ein starkes Jahr 2013. 47 Tackles, acht Tackles for Loss und sechs Sacks. Drew besitzt genügend Kraft, vor allem im Oberkörper. Im Spiel gegen Vanderbilt wurde er wegen einer lächerlichen Targeting Strafe des Feldes verwiesen.   #82 Tight End/ Wide Receiver Michael Bennett, SR Bennett hat gute Hände und könnte in der NFL ein H-Back werden. Er kommt gut vom Gegner weg und zeigte im Spring Game einen Highlight-Catch.   #14 Quarterback Hutson Mason, SR Mason hat lange auf der Bank gesessen. Nach der Verletzung von Aaron Muray startete er die letzten zwei Spiele. Mason besitzt einen guten Arm und kann laufen. Er ist einer der Sleeper Quarterback Prospects für 2015.   Talente für 2016 und später: #84 Outside Linebacker Leonard Floyd. SO – Ich bin ein absoluter Fan von ihm geworden, seit dem ich eininge Spiele von Offensive Line Prospects gegen ihn gesehen habe. Sehr explosiv und beweglich ist Flyod ein Kandidat für die Top 10 in...

Draftrückblick 2014: Kansas City Chiefs

Unser Draftrückblick geht weiter durch die AFC West und ist bei den Kansas City Chiefs angekommen. Diese erreichten zwar den zweiten Platz in der Division, schieden dann aber in der ersten Runde gleich gegen die Colts in einem irren Spiel aus. Nachdem die Defense zu Saisonbeginn bärenstark aussah, begann sie im Saisonverlauf, gegen stärkere Gegner, immer mehr zu bröckeln. Besonders schwerwiegend war zum Ende der Saison hin der Ausfall von Pass Rusher Justin Houston, er in elf Spielen elf Sacks erzielen konnte. In der ersten Runde des Drafts hatten die Chiefs den 23. Pick.   Mit diesem wählten sie OLB Dee Ford von Auburn. Am College hat er als Defensive End in einer 4-3 Defense gespielt, in der 3-4 der Chiefs wird er ein Outside Linebacker sein. Er ist etwas kleiner (6‘2‘‘) mit recht kurzen Armen und lebte am College von seiner Antrittsschnelligkeit. Technisch wurde bisher nicht viel von ihm erwartet, da er als Left End gegen die eher langsameren und hüftsteiferen Right Tackles der Offense antrat. Mit seiner Explosivität vom Snap weg, kam er schnell beim Quarterback an, während seine Gegenspieler noch dabei waren, ihre Füße zu sortieren. In der NFL wird er es nicht so einfach haben. Er muss noch sehr an seiner Technik, seinen Pass Rush Moves arbeiten, will er in der NFL ein erfolgreicher Pass Rusher sein. Dazu wird er lernen müssen, in Coverage zu spielen, was er am College nicht gemacht hat. Auch wenn er eine sehr starke Athletik besitzt, ist Ford im Moment ein sehr eindimensionaler Pass Rusher, der zusätzlich etwas klein geraten ist. Daher kam mir der Pick in der ersten Runde klar zu früh. In Kansas City wird er zunächst nur den Backup hinter Tamba Hali und Justin Houston geben, allerdings zieht man keinen Spieler in der ersten Runde, wenn man denkt, dass er auf lange Sicht immer ein Backup bleiben wird. Im nächsten Jahr läuft der Vertrag von Houston aus. Die Chiefs haben nicht besonders viel Cap Space, weshalb man wohl entweder den Vertrag mit Houston nicht verlängern will oder dann den mit Hali auflösen möchte. Halis Vertrag läuft in zwei Jahren aus und die Chiefs würden bei seiner Entlassung neun Millionen Dollar unter der...

Draftrückblick 2014: Oakland Raiders

Nur noch eine Division steht in unserem Draftrückblick aus und die wollen wir ab heute angehen. Es handelt sich um die AFC West, die letztes Jahr drei Teams in die Playoffs schickte. Der Westen scheint in beiden Conferences zu rocken. Beginnen wollen wir aber wie immer mit dem Team, das mit der schlechtesten Bilanz abschloss und das damit nicht in den Playoffs mitspielen durfte – den Oakland Raiders. Diese haben die Playoffs auch nicht nur knapp verpasst, sondern sind ordentlich weit vorbeigeschlittert mit einer Bilanz von 4-12. In einem Team voller Löcher war es fast schon überragend, dass sie überhaupt vier Siege erreichten. Obwohl man in der Free Agency so ziemlich alles einkaufte, was bei drei nicht auf den Bäumen war, konnten sie relativ offen in den Draft gehen. In der ersten Runde hatten sie den fünften Pick.   Mit diesem zogen sie OLB Khalil Mack von Buffalo. Mack ist ein extrem vielseitiger 3-4 Outside Linebacker, der es liebt, die gegnerische Offense zu zerstören. Mit den Free-Agency-Verpflichtungen von DE Antonio Smith und OLB LaMarr Wodley scheint es recht wahrscheinlich, dass die Raiders ihre Defense auf eine 3-4 umstellen wollen (wie Justin Tuck da reinpasst, wissen wohl nur die Raiders). Mack kann da der entscheidenden Spieler werden. Er ist ein sehr guter Pass Rusher, verteidigt aber auch gut gegen den Lauf und kann in Pass Coverage spielen. Er spielt immer mit hohem Einsatz und ist ein athletischer Sideline-to-Sideline Defender. Mit diesem Pick scheinen die Raiders nichts falsch gemacht zu haben, auch wenn Mack von einem eher kleinen College kommt. Er sollte die Defense direkt besser machen.   In der zweiten Runde wählten die Raiders QB Derek Carr von Fresno State. Carr, der jüngere Bruder von David, bleibt damit in Kalifornien und zieht nur an die Küste. Bei den Raiders wird er ein direkter Konkurrent von Matt Schaub, den man für den diesjährigen Sechstrundenpick von den Texans geholt hat. Entsprechend wird Carr nicht direkt starten müssen, sondern kann sich im Idealfall erst an die NFL gewöhnen, bevor er auf dem Spielfeld stehen muss. In Oakland wäre das auch keine so schlechte Idee. Die Offensive Line hat Jared Veldheer verloren und ist fast komplett neu zusammengewürfelt aus...